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    MoskauVorsitzende des russischen Föderationsrates Valentina Matwijenko

    Wie der russische Staat seine Bürger glücklicher machen will

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    Russland kann auch Glücks- und Zukunftsministerien gebrauchen, wie es sie beispielsweise in den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt, teilte die Vorsitzende des russischen Föderationsrates (russisches Unterhaus), Valentina Matwijenko, am Freitag mit.

    „Sie (die Vereinigten Arabischen Emirate – Anm. d. Red.) haben ein Glücksministerium gegründet. Das ist wahrscheinlich das einzige Land, wo es ein solches Ministerium gibt. Ich denke, so etwas wäre auch für Russland sehr nützlich“, sagte Matwijenko nach einem Treffen mit dem Vizepräsidenten und Premierminister der VAE, Muhammad bin Raschid Al Maktum.

    Laut Matwijenko habe der VAE-Premier ihr den Sinn einer solchen Behörde wie folgt erklärt: Jede Maßnahme und Entscheidung solle nun im Voraus auf ihre glücksbringenden Effekt auf die Bevölkerung hin überprüft werden. Und glückliche Menschen würden wohl kaum zu Terroristen werden. 

    „Die Idee ist, jede Person glücklich zu machen, glücklich machende Schulen zu bauen und der Bevölkerung Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen, die die Menschen glücklich machen“, so die Politikerin.

    Auch das sogenannte „Zukunftsministerium“ habe der Premier erklärt.

    „Was er damit meinte, das ist die Zukunft nach dem Öl:  Wie können sich die Arabischen Emirate weiterentwickeln, sobald das letzte Barrel Öl gefördert wurde?“, so die Unterhaus-Sprecherin.

    Womöglich liege es auch in Russlands Interesse, ein solches Ministerium einzuführen, fügte sie hinzu.

    Tatsächlich gibt es ähnliche Initiativen bereits in mehreren anderen Ländern, beispielsweise auch in Deutschland.

     

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    Glücksministerium, Raschid bin Muhammad al-Maktum, Valentina Matwijenko, Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Russland