06:54 25 März 2017
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    Flüchtlinge auf der grechischen Insel Lesbos protestieren gegen Abschiebungen

    Flüchtlingsunruhen auf Lesbos: Wasserflaschen fliegen auf Migrationsminister

    © AP Photo/ Petros Tsakmakis/InTime News
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    Migrationsproblem in Europa (1255)
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    Auf der griechischen Insel Lesbos haben Flüchtlinge den Migrationsminister Jannis Muzalas mit Wasserflaschen beworfen, wie die griechische Zeitung Protothema berichtet. Danach ist es zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen.

    Zuerst habe es, so der Zeitungsbericht, mündliche Angriffen auf den Migrationsminister Muzalas von Seiten der Flüchtlinge gegeben, in denen diese sich unzufrieden mit den Bedingungen in den Flüchtlingscamps und der möglichen Abschiebungen in die Türkei zeigten. Muzalas sei es nicht gelungen, die Spannung abzubauen. Als erste Wasserflaschen in seine Richtung geflogen seien, habe er sich zurückziehen müssen, schreibt Protothema.

    ​Bereits am Morgen waren erste Unruhen auf der Insel Lesbos ausgebrochen, als den Flüchtlingen mitgeteilt worden war, dass über 400 Asylanträge abgelehnt worden seien.

    Die Proteststimmung verbreitete sich schnell in dem Camp, unzufriedene Flüchtlinge schürten offene Feuer und stellten Barrikaden auf. Die Polizei musste Pfefferstoff einsetzen, Beamte wurden mit Steinen beworfen. 

    Themen:
    Migrationsproblem in Europa (1255)

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    Tags:
    Flüchtlingscamp, Migrationskrise, Abschiebung, Migranten, Polizei, Lesbos, Türkei, Griechenland
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    Alle Kommentare

    • avatar
      Eugen
      Sollte dringen in die Lister der Menschenrechte aufgenommen werden: Mit Wasserflaschen werfen, wenn mir etwas nicht passt. Schließlich ist Wasser ein Grundrecht, daß niemanden vorenthalten werden darf.
      Da sag' ich doch Danke
    • ropri
      Mich irritiert stets eines: wenn sich Leute vermummen.
      Ich vermumme mich doch nur, wenn ich etwas zu verbergen habe; wenn ich wissentlich etwas Falsches, Kriminelles tu und dabei nicht erkannt werden will.
      Wenn ich mich für legale menschnerechtliche Belange einsetze muß ich mich niocht vermummen.
      Oft sieht man in Demos Vermummte, die solche Demos zum eskalieren bringen wollen; also eingeschleuste V-Leute. Klar, daß die nicht identifiziert werden wollen und dürfen. Vielleicht sind es die Flüchtlinge, die zur Unruhestiftung eingeschleust werden, die sich dort vermummen und etwas Krawalle veranstalten?
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      axel.alber
      Flüchtlinge? Mit Vermummung und Gewaltanwendung (Flaschen werfen, Barrikaden errichten, offene Feuer entfachen ...) zeigen diese Kriminellen, dass sie keine Flüchtlinge sind.
    • 400 Mann, das sind ungefähr 2 Kompanien... militärisch ausgedrückt.
      Na dann, liebe Polizisten, viel Spass.
    • Antwort anaxel.alber(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      axel.alber, ... es sind illegale Einwanderer, ansonsten wären die Asylanträge nicht abgelehnt worden.
      Das ganze ist eine Invasion... augenblicklich fliegen "nur" Steine u. Flaschen.
      Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis Schüsse fallen.
    • avatar
      billyvorAntwort anropri(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ropri,
      Da gebe ich Ihnen Recht.

      Und mit diesen Typen ist so gar kein Staat zu machen; sie produzieren so gar kein Mitleid ...... Wir wollen knuddelige kleine Kinder mit großen Kulleraugen sehen.............

      Wenn diese Herrschaften überschüssige Energien haben, sollen sie in ihr Land zurückgehen und kämpfen. Die wirklichen Flüchtlinge, Frauen, Kinder, Alte, die keine Wahl haben, nehmen wir dann schon auf. Da brauchten wir nicht einmal Erdogan.
    • alfred
      Warum posaunt man so etwas (400 abgelehnte Anträge) im Migranten-Lager heraus ?
      Einfach die Angenommenen und den Abgelehnten gemeinsam aus dem Lager bringen, dann auf 2, mit massiven Sicherheitskräften versehene Schiffe aussortieren... Nach dem Ablegen ist es dann zu spät...
    • herrmann.in
      Die Leute müssen unbedingt vor den aggressiven Griechen gerettet und in Deutschland ordentlich versorgt werden.
    • avatar
      Die Kämpfer im Lager sollten lieber für ihr Land kämpfen und von den IS befreien das sollen aber andere machen und auch wieder aufbauen damit dann die Europäer dort in Syrien einziehen können,aber wer ist dann in Deutschland für die "Flüchtlinge" da?
    • zimbo
      Vielleicht beginnt nun auch der Dümmste zum Nachdenken.
    • avatar
      klaus.thomsen
      Die fliegenden Wasserflaschen, seit zwölf Tagen die Top-Neuigkeit in der Rubrik Gesellschaft. Sonst nicht so viel passiert, oder?
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