21:38 27 November 2020
SNA Radio
    Gesellschaft

    RnB-Star Truth Hurts singt im Bus - Flashmob in Dortmund

    Gesellschaft
    Zum Kurzlink
    1127
    Abonnieren

    Langeweile im öffentlichen Nahverkehr? Nicht in Dortmund! Der Busfahrer Ekrem Karaca ist nebenher auch noch Sänger der Gruppe „Klangpoet“ und hat sich gedacht, man könnte beides verbinden. Mit seinen Bandkollegen zusammen hat er mit einem musikalischen Flashmob die Fahrgäste während einer Linienfahrt durch Dortmund überrascht.

    Mit dabei war auch die amerikanische Sängerin Truth Hurts, deren Hit „Addictive“  im Bus zusammen performt wurde. Den Fahrgästen hat es gefallen und das Video von der Aktion ist im Internet zu einem viralen Hit geworden. Seit es am Montag bei YouTube hochgeladen wurde, wurde es mehrere Millionen Mal aufgerufen und über 25 000 Mal bei Facebook geteilt.

    Mit dem musikalischen Flashmob wollte die Gruppe „Klangpoet“, die im Dortmunder Raum bereits bekannt sind, mehr Aufmerksamkeit für ihre Facebook-Seite erzielen, sagte der Musiker „Z“ im Sputnik-Interview. Dass die Aktion so erfolgreich sein würde, habe die Gruppe nicht erwartet, aber gehofft.

    Den Bus mieteten die Musiker bei den Stadtwerken Dortmund, bei denen der Sänger Ekrem Karaca regulär als Busfahrer arbeitet. Dass „Klangpoet“ die bekannte amerikanische Sängerin Truth Hurts für das Projekt gewinnen konnte, verdankte die Gruppe wiederum den beruflichen Kontakten von „Z“:

    „Ich arbeite in einer Booking-Agentur und vermittle Auftritte, unter anderem auch von Truth Hurts, mit ihr arbeite ich schon seit sehr vielen Jahren zusammen. Da wir uns ihren Song ausgesucht haben, habe ich sie einfach gefragt, ob sie nicht Lust hätte, bei unserer Verrücktheit mitzumachen. Sie sagte: Ja, wenn du mir einen Flug buchst. Und so haben wir unsere letzten Groschen zusammengeworfen, um ihr einen Flug aus Los Angeles zu buchen, damit sie bei uns im Bus mitmacht“, erzählt „Z“.

    Die Aktion selbst sei vorher nicht geprobt worden und alles, was im Video zu sehen ist, sei an diesem Tag spontan entstanden. Auch die Fahrgäste und ihre Reaktionen seien echt gewesen, betont der Musiker.

    Grundsätzlich sollte es überall mehr Musik geben, findet „Z“: „Musik ist nie verkehrt. Sie bringt Menschen zusammen und macht sie glücklich.“

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Streit um Bundeswehreinsatz gegen türkisches Schiff: EU-Geheimdokument bringt neue Details ans Licht
    Im Fall einer Wahl zum Bundeskanzler: Scholz will Kabinett weiblicher machen – Netz spottet
    Rohrlegeschiff „Akademik Cherskiy“ verlässt Mukran – nun auf dem Weg nach Kaliningrad
    Corona-Pandemie in Deutschland: Passau verhängt Ausgangssperre
    Tags:
    Klangpoet, Truth Hurts, Ekrem Karaca, Dortmund