15:24 08 April 2020
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    Peter Kees, ein deutscher Konzeptkünstler, hat einen Quadratmeter Land in einem tschechischen Dorf bei Prag besetzt und dort die Mikro-Stadt „Arkadia“ errichtet. Allen „Ausländischen“ verweigert er auf diesem Territorium den Aufenthalt ohne Visum, berichtet die tschechische Zeitung „Bleck“.

    Der 51-jährige Landräuber hat das kleine Grundstück usurpiert und mit Kunststeinen und Stöcken markiert. Das Land gehöre der Tschechischen Republik nicht mehr, auch nicht einer anderen Nation. Hier gelte „Freiheit, Glück und Erlösung“, so Kees. Der erfundene Staat verfügt über eine eigene Web-Seite sowie Botschaften und Konsulate in verschiedenen Ländern der Welt.

    „Die Botschaft von „Arkadia“ bietet Unterkunft für Emigranten, Erfolglose, Arme, Träumer und Utopisten, unschuldige und kaltblütige Zyniker“, wird Kees von „Blesk“ zitiert.

    Zudem hat die Arkadia-Webseite eine Option für Asylbewerber.

    Die Behörden haben die Performance bislang nicht kommentiert.

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    Tags:
    Prag, Tschechien