21:12 04 April 2020
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    Die Verwaltung der japanischen Stadt Urayasu hat ein Subventionsprogramm zum Einfrieren von Eizellen junger Frauen eingeleitet, wie die Nachrichtenagentur Kyodo News am Donnerstag meldet.

    Im Rahmen des Subventionsprogramms ist  im Krankenhaus  der Juntendo University der japanischen Stadt Urayasu eine Eizelle einer Frau unter 30 Jahren eingefroren worden. Weitere elf Patientinnen  sind an der Reihe. 

    „Das Einfrieren einer Eizelle garantiert noch keine Schwangerschaft, dennoch haben wir eine Unzahl von Bewerberinnen. Viele von ihnen haben es sehr eilig wegen gesundheitlicher Probleme", sagte Professor Iwaho Kikuchi, der in der Universitätsklinik tätig ist.

    Das Programm, an dem die Ärzte und die Stadtverwaltung seit Juli 2015 gearbeitet haben, zielt auf die Erhöhung  der niedrigen Geburtenziffer ab und ermöglicht es den Frauen, die Geburt eines Kindes zeitlich zu verschieben.

    Die Stadtverwaltung von Urayasu will  bis März 2018 rund 90 Millionen Yen (775.000 Euro) für Subventionen ausgeben.  Zuschüsse dürfen Frauen im Alter von 20 bis 34 Jahren bekommen, unter der Bedingung, dass sie von den eingefrorenen Eizellen im Alter von 45 Jahren Gebrauch machen.   

    Gewöhnlich  kostet das Entfernen einer Eizelle sowie ihr Einfrieren und Aufbewahren 500.000 bis 600.000 Yen (4300 bis 5200 Euro). Dank dem Subventionsprogramm  muss eine Frau für ein solches Verfahren lediglich 100.000 Yen (860 Euro) einschließlich zusätzlicher medizinischer Kosten zahlen.

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    Tags:
    Subventionen, Japan