23:47 13 November 2019
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    Ab nach Moskau: 250 Autofahrer starten in Berlin zu „Friedensfahrt“

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    Ein Autokonvoi mit etwa 250 Aktivisten ist am Sonntag vom Brandenburger Tor zur „Friedensfahrt“ nach Moskau aufgebrochen. Die Bürgerinitiative richtet sich nach eigenen Angaben gegen eine Entfremdung gegenüber Russland, welches in Medien und Politik immer wieder dämonisiert wird.

    Die deutsche Außenpolitik treibe für Nato und USA einen Keil zwischen Russland und Deutschland, sagte Musiker Owe Schattauer, einer der Initiatoren der Aktion, im Gespräch mit RT. „Wir wollen das auf Bürger- und Menschenebene wieder gut machen.“

    ​Auf ihrer 4.200 km langen Reise durch sechs Länder wollen die Teilnehmer, darunter Deutsche, Österreicher, Schweizer und Israelis, für Völkerverständigung mit Russland werben – „trotz der offensichtlichen geopolitischen Agenda verschiedener Länder und Gruppierungen, uns unseren europäischen Nachbarn Russland medial als Feindbild zu präsentieren.“

    ​„Anstelle von Sanktionen, militärischen Drohgebärden oder gar Krieg setzen wir auf Kennenlernen und Kooperation zwischen den Bevölkerungen beider Staaten, um das alternativlose höchste Gut, den Frieden, zu sichern“, so die Organisatoren.

    ​Als Zwischenstationen sind Kaliningrad, Pskow, St. Petersburg, Twer sowie das polnische Poznań und die weißrussische Hauptstadt Minsk geplant. Dort wollen sich die Aktionisten mit lokalen Repräsentanten treffen und öffentliche Veranstaltungen durchführen. Die Übernachtung erfolgt auf Camping-Plätzen, in Privat- und Gemeinschaftsunterkünften.

    ​Zum Auftakt der Aktion vor dem Brandenburger Tor trat der ehemalige verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU und parlamentarische Staatssekretär beim Verteidigungsminister, Willy Wimmer, mit einer unterstützenden Rede auf.

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