11:14 12 Dezember 2017
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    Ein Sommernachtstraum

    So „männlich“ oder „weiblich“ träumen wir – Studie

    © Foto: Joseph Noel Paton
    Gesellschaft
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    Der US-amerikanische Matratzenhersteller „Amerisleep“ hat mithilfe einer Umfrage herausgefunden, wovon Männer und Frauen nachts träumen. Die geschlechterspezifischen Unterschiede sind demnach gravierend. Dies berichtet das Nachrichtenportal „The Daily Mail“.

    Der Umfrage zufolge erleben beide Geschlechter am häufigsten Fallträume. An zweiter Stelle folgen Sexträume mit Menschen, die für sie unerreichbar scheinen.

    Über 50 Prozent der Befragten träumen davon, dass sie verfolgt werden. 38 Prozent gaben an, ihre Träume würden sich auf die Schulzeit beziehen, 34 Prozent erleben nachts Panikattacken vor wichtigen, anstehenden Ereignissen.

    Die männlichen Umfrageteilnehmer träumen häufiger vom Fliegen (51 Prozent) und von angenehmen Begegnungen mit hübschen Unbekannten sowie von Reichtum – 16,2 Prozent respektive 18,5 Prozent. Alpträume stammen bei den Männern laut der Umfrage aus dem Bereich der Science-Fiction: 9 Prozent träumen beispielsweise davon, dass sie von Außerirdischen entführt werden. 

    via GIPHY

    Frauen gegenüber scheint Morpheus weniger wohlgesinnt zu sein: Zwar träumen die befragten Frauen häufiger und erinnern sich besser an die nächtlichen Erlebnisse, doch handele es sich dabei meist um Alpträume. Am häufigsten erleben Frauen in ihren Träumen Zahnausfall, Verfolgungen oder würden von Spinnen heimgesucht. Nicht seltener träumen sie vom Fremdgehen ihres Liebsten.

    Die Psychoanalytiker sollen Jahrzehnte gebraucht haben, um die Geschlechterdisparität in den nächtlichen Träumen zu ergründen, schreibt „The Daily Mail“.

    via GIPHY

    „Alpträume kommen von Unruhezuständen. Frauen neigen mehr zu Besorgnis, was die Ursache für die häufigeren Alpträume sein kann“, erläutert die Psychoanalytikerin Ann Katler aus New York. Dr. Jenny Parker von der West of England University stimmt ihrer Kollegin zu: „Frauen konzentrieren sich mehr auf ihren Sorgen, was sich höchstwahrscheinlich auf ihre Träume auswirkt.“ 

    Über die Hälfte aller befragten Männer und Frauen gab an, dass ihre Träume ein Abbild ihrer inneren Ängste und Sorgen seien. Ebenso viele sagten, mindestens einmal im Leben aus einem Alptraum aufgewacht zu sein und nur so die Kontrolle wiedererlangt zu haben. 43 Prozent der Umfrageteilnehmer teilten mit, sehr realistische Träume zu erleben.

    An der Umfrage haben 2.000 Männer und Frauen teilgenommen.

    Tags:
    Träume, Männer, Frauen, Amerisleep
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