06:48 25 März 2017
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    „Früher war alles besser“: Immer mehr Deutsche wollen zurück in die Achtzigerjahre

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    Gesellschaft
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    "Früher war alles besser": Wie eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zeigt, denken das immer mehr Deutsche. Vor eineinhalb Jahren waren 26 Prozent der Befragten dieser Meinung, nun sind es schon 41 Prozent. Wie Holger Geißler, YouGov-Head of Research, im Sputnik-Interview, sehnen sich die Deutschen vor allem nach mehr Ruhe.

    Das Ergebnis der Mitte August vorgenommenen Umfrage bezeichnet Holger Geißler, Vorstandmitglied von YouGov, erstaunlich: 

    "Wir vergleichen die aktuellen Werte mit dem März 2015. Damals waren es 26 Prozent und jetzt sind es 41 Prozent, die sagen ‚Früher war alles besser‘“, stellte er im Gespräch mit Sputnik-Korrespondent Bolle Selke fest. „Im März 2015 war zum Beispiel die Germanwings-Katastrophe, was ja auch schon für Aufsehen gesorgt hat. Heute haben wir aber das Thema der Anschläge in Europa, Türkei und in Deutschland, Terror, die permanente Angst, Brexit, Eurokrise… Das sind sicherlich die Themen, die das Gefühl machen, dass es früher besser war. Das Leben wird auch einfach immer schneller. Auch das ist ein Gefühl, dass aktuell sehr präsent ist."

    Wovon reden also die Befragten wenn sie von „früher“ sprechen? Auch darüber gibt die YouGov-Umfrage Auskunft. Denn die Befragten wurden auch gebeten, für verschiedene Jahrzehnte anzugeben, ob es „Menschen wie sie“ zu jener Zeit besser oder schlechter hatten als heute. Als besonders positiv gelten dabei vor allem die Siebziger-, Achtziger- und Neunziger-Jahre. Die besten Ergebnisse bekommen aber die Achtziger-Jahre, wie Geißler erläutert:

    "Man muss natürlich sagen, die Erinnerung verklärt sich ja ganz stark. Im Moment haben tatsächlich die meisten Personen sehr positive Erinnerungen an die Achtziger-Jahre. Da schien die Welt noch deutlich besser und überschaubarer gewesen zu sein. Die Leute haben so Dinge wie Perestroika als politisch positiv empfunden. Die Musik, die immer noch präsent ist, und die Mode auch. Es kristallisiert sich letztendlich jetzt so raus, dass die Achtzigerjahre die Zeit ist, in die man sich jetzt gerade hinbeamen würde, wenn man das könnte."

    Der Unterschied bei der Umfrage zwischen neuen und alten Bundesländern war laut Holger Geißler überraschenderweise nicht signifikant. Das spräche noch einmal dafür, dass es tatsächlich ein deutschlandweites Thema sei und dass es in Ostdeutschland nicht komplett andere Themen seien, als in Westdeutschland. Diese übergreifende Wahrnehmung sei tatsächlich ein bundesweites Phänomen.

    Als einen der Hauptgründe, warum so ein großer Teil der Deutschen mit der aktuellen Situation unzufrieden ist, nennt Geißler das omnipräsente Gefühl von zunehmender Geschwindigkeit heutzutage:

    "Ich glaube, die Deutschen vermissen ein bisschen Ruhe, Gelassenheit und auch mal einen Moment der Muse. Es gibt dieses Gefühl, dass immer alles schneller wird, dass sich die Katastrophen quasi gegenseitig abwechseln“, so der Experte. „Das liegt auch daran, dass man nun mit so einem Smartphone medial alles ständig mitbekommt und persönlich diese Momente der Ruhe gar nicht mehr bekommt. Selbst das Thema Urlaub ist ja jetzt relativ stark geprägt von diesen Fragen. Viel weniger Deutsche fliegen jetzt in die Türkei, nach Ägypten oder andere große Urlaubsländer. Auch daran sieht man, dass dieses Thema Terror, Angst und das etwas passieren kann sehr präsent ist."

    41 Prozent gaben bei der YouGov-Umfrage an, dass sie denken, früher sei alles besser gewesen. 47 Prozent sagten, dass es früher genauso gut oder schlecht war wie heute. Und nur wenige vier Prozent sind der Meinung, dass früher alles schlechter war.

    Diese Grundstimmung zieht sich zwar durch alle Altersgruppen, doch bei den 50- bis 59-Jährigen ist der Anteil derer, die sagen, dass früher alles besser war mit 51 Prozent besonders hoch, und unter den 18- bis 29-Jährigen mit 30 Prozent deutlich niedriger.

    Zum Thema:

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    YouGov, Deutschland
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      Joesi
      wir WestDeutschen wünschen uns Willy Brandt zurück!
      DDR Deutsche...Merkel, Gauck, etc. haben in ihrer Raffgier sämtliche gesellschaftlichen Fortschritte auch mit Osteuropa voll an die Wand gefahren!
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      sophie.ostermannAntwort anhihardt(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      hihardt, Es ist immer wieder eine Freude ihre Kommentare zu lesen. So wie es die letzten Jahr ausartet mit der Gier von Politikern und Konzernen ist es eine Schande für die Menschlichkeit. Man geht über Leichen und Zerstörung wohin man schaut. Ich will das nicht und bin entsetzt mit der Kriegstreiberei von der deutschen Regierung. Werte......... die hatten wir einmal
    • altes.fachbuchAntwort anfrei von und zu(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      frei von und zu, antwortest du dir gerade selbst;)
      der welterklärbär ist nicht zu toppen!! der macht den wunsch des verharrens in alten erinnerungen an gute zeiten an materiellen dingen fest.
      die massenproduktion und der absatz sind die heilung der welt für den. das wachstum als die lösung gesellschaftlicher probleme des heute - ein merkelianer!!
      dem geht es nicht um lebensqualität durch sozialität, dem geht es um wohlstand durch individualität. sein affektiertes WIR meint der nicht ernst. in seiner erklärsucht meint er, alle müssen seine denkweise teilen!!
    • altes.fachbuchAntwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi,
      ist dieses land nicht sowas von reich, dass es für alle reichen würde??
      und damit meine ich SOZIALE bedürfnisse. du argumentierst so, als wären alle der" geiz ist geil" masche aufgesessen!! was ist mit nachhaltigkeit, was ist mit resourcenschonung, mit qualität?? das sind doch keine gründe für einen innovationsstop!! nur muss die menschheit ihr hirn in w-lan fähige vibratoren stecken???
      was ist mit einer bewussten konsumverweigerung, um diesen höher-schneller-weiter hype auszubremsen, oder bewusst dem staat mwst vor zu enthalten?? um mehr panzer zu kaufen??
      willkommen im richtigen LEBEN, und vergiss deine marktwirtschaftsgülle;)
    • avatar
      frei von und zuAntwort analtes.fachbuch(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      altes.fachbuch, mein Freund! Dem den Unterschied zwischen WIR und ICH zu erklären ist genau so erfolglos wie den zwischen 'bedarfsgerecht' und 'Profit' oder 'Links' und 'Rechts'. Drei der Worte kennt er nicht. Rate! Stimmt!
      Schlemmen in dem, was er sich nicht leisten kann und was andere sich nicht leisten können sollen: 'Wo Komma, denda, hin, wenn da, einer meinen, Malleplatz haben, will?! Geh mal! Mach mal! Bring mal! Hol mal! Aber dalli und n' bischen plötzlich! Luck ma, Ossi wassen, schicken Wagen ich fahre. Ja, Fleiß, zahlt sich aus. Wer wirklich will, kann auch. ICH - Alleinstellungsmerkmal. Rechts ran! Jetzt überhole ICH!'
      Wer will schon anerkennenn und sich bekennen, seine Lebensqualität durch Leben auf Anderer Kosten begründet zu haben. Siehe Schaufenster, Konsumartikel u.a. 'Argumentations'stränge. Noch schwieriger wird es, nun zu begründen, warum man die 80er wiederhaben will. Die Gründe sind ja nun schon offenbar und anrüchig. Nie hat ein Ausbeuter und Kriegstreiber sich bekannt auszubeuten und zum Krieg zu treiben. Und ein korrupt Bestechlicher schwört seine Unabhängigkeit, Ehrlichkeit, Lauterkeit, Unbestechlichkeit.
    • altes.fachbuchAntwort anJoesi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Joesi,
      bau doch die mauer wieder auf, und jeder bekommt seine 80er jahre wieder;)
      der rest deines posts ist nonsens. die eu, der euro, die kriege, die nato erweiterung waren schon durch oder am laufen, als die beiden genannten ans ruder kamen. übrigens sind erika und larve keine exemplarischen ossis!
      und raffgierig ist das wirtschaftsprinzip seit jahrhunderten - gewinn muss her!! auch das hat mit der ddr nichts zu tun!
    • altes.fachbuchAntwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      abcd, wieso denkst du in grenzen??
      das kapital kennt keine grenzen oder staaten - nur markt!!! verwaltet und verwurschtelt wird es von einer finanzoligarchie, die ebenfalls nicht national denkt!!
      die auswirkung ihres handelns ist denen völlig wurscht. einen finanzfond kannst du nicht für massenarbeitslosigkeit in haftung nehmen;) selbst VW kann sein versagen kostenmäßig auf die gemeinschaft abwälzen!!
    • altes.fachbuchAntwort anfrei von und zu(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      frei von und zu,
      ich bin gespannt, mit welcher innovativen idee er folgendes weglächelt:
      www.jungewelt.de/2016/07-26/055.php
    • Piero DoldiAntwort ansophie.ostermann(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      sophie.ostermann, Ihrer Ansicht, dass wir nicht jeden neuartigen Schnullibulli brauchen, stimme ich völlig zu. Das Zeug befriedigt großenteils nur für den Moment und morgen steht der nächste Kosumzwang an. Das muss aber jeder Mensch/Verbraucher für sich selbst und mit sich regeln. Mehr Nachhaltigkeit wäre auch ökologischer, da bin ich absolut bei Ihnen.
    • Piero DoldiAntwort anJoesi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Joesi, ja es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass genau die Leute, deren Landsleute in Regierungsverantwortung Deutschland gerade an die Wand fahren, die Zustände der Globalisierung, sozialen Auslieferung und Kriegsgefahr beklagen. Vermutlich haben sie diese "Führungsspitze" ja auch noch selber gewählt.
    • Piero DoldiAntwort analtes.fachbuch(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      altes.fachbuch, da Du Dich gern bei anderen Kommentatoren über mich auslässt, muss ich Dir bereits auf Deine Kommentare an die Mitforisten antworten. Am meisten von Deinen abstrusen Fehleinschätzungen über mich erfahre in dann an solchen Stellen. Witzig, nicht?

      Auch, wenn ich Dir einen kleinen Ausriss über meine berufliche Biografie kundtat, heisst das nicht, dass ich heute so handle, wie ich vor etlichen Jahren beruflich agieren musste, aber Du weisst es sicher besser als ich, kann man aus Deinen Zeilen herauslesen.

      Also gut, es geht um verlorengegange Werte, die du in meiner Psyche eher nicht vorkommend betrachtest und es geht natürlich um Lebensumstände, Gegenstände des täglichen Lebens, die täglichen Tätigkeiten (für den Lebensunterhaltdazwischen liegt noch viel mehr) und es geht ums tägliche Essen. Kaufst Du in einem Naturkostladen oder Fairkaufladen ein? Wenn Du das tust, wüsstest Du, worüber Du zwar redest, aber keinen wirklich integrativen Bezug dazu hast.

      Du, ich, wir alle profitieren bewusst oder unbewusst vom Wohlstandsgefälle und entsprechenden Wertschöpfungsketten, die zu guter letzt, wie könnte es sein bei uns im Westen enden und Gewinn(verdient/unverdient?) bringt.

      Das verdanken wir wieder bewusst oder unbewusst der Ausbeutung jener Länder, die gerade der Westen schon vor der Wende über den Tisch gezogen hat, es jetzt noch tut und z.B. mit seiner Überproduktion an Agrarprodukten(z.B. Geflügelkarkassen), die er mihilfe der billigen Futtermittelimporte aus ebensolchen Schwellenländern wie Argentinien, Brasilien(Soya, Kokos- und Ölprodukte etc.) hierzulade in riesigen Mastfariken erzeugen konnte, zu Dumpingpreisen hinterher die afrikanischen Märkte überschwemmt. Nicht wenige Flüchtlinge, deren Väter oder die auch selbst Bauern waren, haben bei diesem Verdrängungswettbewerb ihre Existenzgrundlagen verloren und machen sich auf den Weg nach Norden. Landgrabbing, das von den korrupten Regierungen etlicher afrikanischer betrieben wird, denn natürlich haben Bauern, deren Eltern oder auch sie selbst noch Analphabeten waren/sind kaum Besitzurkunden der Landflächen die schon von ihren Ahnen bewirtschaftet wurden. Gerade findet so eine riesengroße Landenteignung in Äthiopien statt. Ich könnte weiter aufzählen,aber ich empfehle dazu auch mal den Schweizer Soziologen, Politiker und Globalisierungskritiker Jean Ziegler zu lesen, der seit Jahrzehnten gegen die Machenschaften multinationaler Konzerne kämpft. Ich glaube, dass wir beide die Erwirtschaftung von Gewinnen aus einer solchen unfairen Marktpolitik und solchen Bodenaneignungspraktiken verurteilen.

      Schwieriger wird es aber, wenn wir über unseren Wohlstand reden und woher er kommt. Zum Teil auch aus der Diskrepanz der Erlöse zwischen den importierten Rohstoffen und den exportierten Fertigprodukten. Wir in Europa und Nordamerika wären längst nicht so wohlhabend wenn wir faire Preise zahlen würden, bzw. müssten. Wer fairerweise auch mal in einem Fairkaufladen einkauft, kann die reellen Preise rasch verifizieren.

      Wenn wir über Werte reden wollen, müssen wir berücksichtigen, dass sie sich ja stets in einem Kontext mit herrschenden sozialen, gesellschaftlichen und ökonomischen Zuständen befinden. Man kann nicht Details aus einer Epoche herauslösen und euphemistisch überhöhen. Wie ich schon mal erwähnte, stammt meine Frau aus Ostberlin, geboren/aufgewachsen in Thüringen und ich habe eine sehr große Familie aus der ehemaligen DDR bekommen, deshalb kenne ich diese manchmal jammerigen Argumentationen nur zu gut. Es sind alles sehr liebe, fleissige und wohlmeinende Menschen, aber sie leiden nach wie vor an dem Abhandenkommen ihrer/s damaligen Lebensrealität/Lebensalltags. Das stelle ich mit einem großen Bedauern fest, weil wir im Westen hier das Umgekehrte wohl auch noch nicht verdaut hätten. Ich spreche mit meinen Schwagern, Schwägerinnen, Nichten und Neffen oft darüber, kann aber nur erahnen, was das für Existenz- und Zukunftsängste für die Menschen gewesen sein mussten und das habe ich auch immer ernst genommen.

      Apropos eine gewisse Reaktion auf meine lange Antwort auf einen Deiner Kommentare bist Du mir schon schuldig, oder kommt bei Deinen Aversionen gegen manche Kommentatoren, wie mich, auch die Höflichkeit abhanden?
    • Piero DoldiAntwort analtes.fachbuch(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      altes.fachbuch, Du sprichst von Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Qualtät. Wie und wo kaufst Du ein? Erzeugst Du Lebensmittel auch selbst auf dem Balkon, Dach oder Garten, Schrebergarten? Benützt Du Glasflaschen, Plastiktüten oder Leinentasche, Korb zum Einkaufen? Gehst Du erreichbare Ziel zu Fuß an, mit dem Fahhrad, öffentlichen Verkehrsmitteln oder doch mit der eigenen Westkarre wie Dein Freund "frei von und zu", die ernicht mehr hergeben möchte und der zwar nicht mit mir direkt diskutiert, aber Dir gegenüber seine Vermutungen über mich kundtut.

      Jetzt sage ich Dir noch, Dass meine Frau aus der ehem. DDR ehrenamtlich im Fairkaufladen arbeitet, dass wir beide unser ganzes Gemüse und Obst biologisch im Garten erzeugen, trocknen, einfrieren und einkochen, dass ich in der Agenda 21 tätig bin und mit etlichen Mitsreitern versuche den regionalen Anbau und Handel zu fördern und auch in unserem Ort mir was einfallen lasse, um die Menschen zum Einkauf am Ort und nicht bei Amazon zu bewegen. Warum ich das schildere? Ich sehe Dich palavern, nicht Zusammenhängendes in unpassende Zusammenhänge bringen und vor allem urteilen, fast verurteilen. Ich fasse das Forum als einen Rahmen für einen konstruktiven Meinungsaustausch auf und würde gerne eine neue Sicht auf die Dinge erfahren, die uns angehen und die täglich passieren und nicht über olle Kammellen und dümmliche Vorurteile quatschen.

      Daruf, dass ich von Dir auch einmal eine sachliche und vor allem zusammenhängende Antwort bekomme, werde ich wie immer vergeblich hoffen. Macht nichts, ich weiss das schon einzuschätzen.
    • Piero DoldiAntwort analtes.fachbuch(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      altes.fachbuch, Ach ja, ich vergaß doch glatt auf Deine Vorhaltungen bezüglich meiner merkantilen Einstellung enzugehen, aber wenn ich Deinen Eingangssatz lese,
      <<ist dieses land nicht sowas von reich, dass es für alle reichen würde?? >>
      ist mir klar, dass auch Du nicht von Deinen hehren Worten satt werden kannst und auch nur etwas von dem großen Wohlstandskuchen abhaben möchtest. Du meinst SOZIALE Bedürfnisse, schreibst Du, aber was genau verstehst Du darunter? Erhöhung von Sozialbezügen, dass wir die Gesellschaft uns um andere Menschen kümmern. Braucht man dazu unbedingt viel Gekl? Okay, mach was! Politisch, sozial, kreativ, handwerklich, wie auch immer. Mir flogen niemals die gebratenen Tauben in den Mund. Als ich nach dreissig Jahren Handelswerbung mit 65 Jahren in Rente ging, hatte ich mehr als zwei Jahre unbezahlte Überstunden angehäuft. Meinen Kolleginenund Kollegen ging es ähnlich, den der Reichtum der da oben kommt aus den Überleistungen der da unten. Glaubst Du vielleicht dem Großteil der Beschäftigten in den alten Bundesländern wurde irgend etwas geschenkt?
    • altes.fachbuchAntwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi,
      ich erkenne in meiner ANTWORT an den foristen "frei von und zu" kein auslassen;) da bist du reichlich mimosisch veranlagt, was teile meiner einschätzung bestätigt.
      meinen post von 12:50 hast du ignoriert, was wollen WIR uns also unterhalten;) übrigens liest sich danach dein artikel deutlich anders, wieso nicht gleich so - obwohl kritikpunkte ohne ende wären!!
      deine biografie und psychoanalysen andere betreffend, kannst du dir wie höflichkeit und ratschläge klemmen! was soll jemand mit etikette, der im von dir beschriebenen elend groß wird? und der profiteur von diesem elend ist maximal bigott oder dekadent und minimal soweit weg von moral, dass er keinen anspruch auf nettigkeiten hat!!
      klappt vielleicht bei infantilen thüringern;)
    • avatar
      frei von und zuAntwort analtes.fachbuch(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      altes.fachbuch, das war zu erwarten! Das hast Du nun davon! Sowohl die Gegenauslassung mit Anbiederungsversuchen, die vollständige Unfähigkeit zur Erkennentnis wesentlicher Grundlagen, die ungebrochene Hoffnung auf einen fairen Kapitalismus - Schenkelkracher, ich lach mich tot - Mitleidsheische 'guck mal wie schlecht es mir geht' und vor allem der wessigmäße, unabdingbare, generöse Klaps auf die Ossischulter 'na du kleiner unwissender Depp, du kannst es ja nicht besser wissen.'
      Die Literaturempfehlung ist offenbar verpufft oder er versucht sich immernoch ratlos um Entschlüsselung der für seinesgleichen kryptischen semantischen und semiotischen Fügungen.
      Dabei ist der Artikel schon so schön kleinbürgerlich verflacht und im Grunde revisionistisch!
      Anmerkung: Joesi anzusprechen ist wie ein Schlag in lauwarmes Wasser. Sie, die noch nie in ihrem Leben das beglückende Gefühl eines eigenen und erst recht das eines komplexen Gedankens hatte. Sie, die alle ihre Wortbeiträge aus ihrer klitzekleinen Phrasendreschmaschine mit je zwei unvollständigen Halbsätzen generiert. Sie, die dann vor lauter Freude über ihre Stammelsätzchen heftig in ihre kleinen Patschehändchen klatscht und sie immer und immer wieder kreischend wiederholt - die willst Du veranlassen, eine Mauer zu bauen? Das ist wie der Wald, den sie vor Bäumen nicht sieht.
    • boroser1502
      Zurück in die 80er Jahre könnte man auch umformulieren.

      Vorwärts in eine andere Zukunft im Ausland:

      Vor allem für Russland bedeuted das ganz komkret ein
      riesengroßes Potential an Menschen, welche in Russland
      in Zukunft (wieder) leben möchten, welche in Russland
      Vertraue haben, welche mehr an Russland glauben, als an
      andere Länder, von denen sie über Jahre und Jahrzehnte
      enttäuscht wurden.

      RUSSLAND SOLLTE SICH DIESEM POTENTIAL BEWUSST SEIN,
      RUSSLAND SOLLTE SICH DEM ANLIEGEN DIESER MENSCHEN ÖFFNEN,
      RUSSLAND SOLLTE FLEISSIGEN UND GEBILDETEN MENSCHEN EINE HILFE BIETEN.

      Viele Menschen haben diesen Wunsch, sehen ihre Zukunft in Russland.
      Oft sind diese Menschen russischstämmige, Russen, die schon lange
      im Ausland leben und Russland-deutsche, aber auch Deutsche, Franzosen,
      Holländer und weitere andere.

      Seit fast 3 Jahrzehnten ist in selbstgelobten westlichen Vorzeigedemokratien
      ein Misstand nach dem anderen zu beklagen, eine Krise nach der anderen,
      ein Sozialabbau nach dem anderen.

      Die Menschen beklagen, den grossen und beschämenden Widerspruch zwischen
      Versprochenem und gebrochenen Versprechungen.

      Viele haben schon lange das Vertrauen verloren, welches notwendig ist,
      für eine erfolgreiche Zukunft.

      Lügen, Korruption (mit Krawatte), falsche Versprechungen am Fließband,
      soziale Verschlechterungen Jahr für Jahr, grosse Unzufriedenheit.

      Viele Unzufriedene haben erkannt, dass Russland eines der Länder in
      Europa und auf der Welt ist, welches ein riesiges positives Potential hat.

      Russland kann von hochqualifizierten und hochmotivierten Menschen
      einen großen Vorteil haben und diese Menschen von Russland.

      Der Glanz, díe schöne Farbe, der Luxus in Westeuropa hat viele Kratzer,
      viele Beulen, viele Löcher, viel Staub - Enttäuschung und Misstrauen.

      Russland und Ausland heisst für immer mehr Menschen die Zukunft!
    • boroser1502
      Auswanderungswillige haben grosse Geduld bewiesen -
      oft mehrere Jahrzehnte, in der Hoffnung auf Wandel, in
      der Hoffnung auf Realisierung von getätigten Versprechungen-
      VERGEBLICH!

      Auswanderungswillige sind sowohl Familien als auch Einzelpersonen.

      Auswanderungswillige sind oft gut- und hochausgebildete Menschen,
      fleißige und ehrgeizige Menschen, Menschen mit Charakter.

      Die neuen Länder der Ausreisewilligen sind verschieden, es ist eine
      Frage der Sympathie und des Vertrauens.

      Russland ist das grösste Land der Erde, ein Land mit Zukunft, mit
      postivem Potential, mit Werten, mit Sicherheit, mit Herz und Seele.

      Russland geniesst deswegen bei den Menschen grosses Vertrauen und
      grosse Achtung. Deswegen wird Russland in Zukunft eines der Länder
      sein, welches die Wahl vieler Unzufriedener ist, welche nicht mehr in
      westlichen Ländern leben möchten, sondern im Ausland.

      Russland sollte sich auf diese für Russland vorteilhafte Entwicklung
      einstellen, kurz- bis mittelfristig.

      Wenn die erste grosse Welle von Menschen nach Russland und in andere
      Länder wechselt, und das auch medienkundig wird (was in westlichen Medien
      vermutlich unterschlagen wird), werden mehr und mehr Menschen folgen.

      Erforderliche Hilfe für die Ausreisenden wäre:
      Passangelegenheiten/ Bleiberecht/ Arbeitsrecht, Sprachkurse,
      bürokratische Erleichterungen bzw. Hilfestellungen.

      Fleiss, Wissen, Intelligenz, Willen, Loyalität und Dankbarkeit
      werden diese Menschen nach Russland schon mitbringen.

      Nochmals: Russland hat Zukunft, die Menschen glauben an Russland,
      die Menschen vertrauen Russland, die Menschen lieben Russland.

      Immer mehr Menschen wollen auswandern in andere Länder, weg von
      den Ländern, von denen sie enttäuscht wurden, und welche Länder
      sich weiterhin selbst feiern, obwohl es schon lange nichts mehr zu
      feiern gibt!
    • avatar
      ewdwAntwort anJoesi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Joesi, den Frahm also diesen Charaktertrolch.
      Ein Dummwessi weiß es halt nicht besser ....
    • AristotelesAntwort anewdw(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ewdw,
      die wichtigste (geniale) wirtschaftliche Weichenstellung in Deutschland-West hat einen Namen und der ist
      Ludwig Erhard,
      sogar gegen den Widerstand von Adenauer und der großen Mehrheit aller an Planwirtschaft gewohnten.
    • boroser1502
      Zurück in die Achtizerjahre oder vorwärts in eine neue Zukunft im Ausland.
      Gründe:

      - reihenweise gebrochene Demokratieversprechen im Westen

      - Zusicherung und gleichzeitig oftmals massive Verletzung von Menschenrechten

      - politisch Andersdenkende werden oft willkürlich behandelt

      - neue Faschisten und neuer Fremdenhass, vor allem neue versteckte Faschisten

      - Angriffskriege gegen andere Staaten entgegen dem Völkerrecht

      - Hochjubeln der Demokratie und gleichzeitig Verletzung von demokratischen
      Mindeststandards

      - Medienhetze gegen Russland und willkürliche antirussische Politik

      - Medienpropaganda gegen Russland bei angeblich freier Presse

      - Sozialabbau und neue Armut in Deutschland

      - viele Menschen sind arm trotz Arbeit in Deutschland

      - immer mehr Hilfsbedürftige, welche im Tafelladen einkaufen müssen in Deutschland

      - Entäuschung von Demokratie weil massive Verstösse gegen demokratische
      Vorgaben in Deutschland

      - Enttäuschung wegen versprochener Gewaltenteilung und Nichteinhaltung!!!

      Gleichzeitig werden andere Staaten in Sachen von Demokratie und Menschenrechten

      belehrt und ermahnt, obwohl gravierende Misstände hierzulande versteckt werden,

      um nicht an das Tageslicht zu kommen.

      Andere Länder belehren und sanktionieren, und gleichzeitig selbst grobe Demokratie-

      verstösse begehen. Bürger, die das anmahnen, werden hierzulande ausgegrenzt und

      mundtot gemacht.
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