21:58 26 September 2017
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    Islamische Emanzipation? Erste Damen-Moschee in Kopenhagen eröffnet

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    Die erste Frauen-Moschee Nordeuropas hat in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen ihr erstes Freitagsgebet abgehalten. Mehr als 60 Frauen versammelten sich, um unter Leitung der Imamin Saliha Marie Fetteh zu beten, wie The Daily Mail berichtet.

    Die Einrichtung wolle die Stellung der Frauen im Islam fördern. „Wir repräsentieren eine moderne, geistige Auslegung des Islam. Wir bemühen uns, eine alternative Stimme zu schaffen, ohne anderen ihre Rechte zu entziehen. Wir wollen, dass die Moschee von Mariam ein Platz ist, wo jeder hinkommen kann, und wir zusammen gedeihen können“, sagte Khankan, die zweite weibliche Imamin der Moschee, gegenüber The Guardian. 

    ​Der Zeitung zufolge teilten Sherin Khankan und Saliha Marie Fetteh die lange Zeremonie unter sich auf. Khankan sang und hielt die Eröffnungsrede. Fetteh las eine Predigt zum Thema „Frauen und der Islam in der modernen Welt“.

    Das Gebet wurde in der Mariam-Moschee, die vor sechs Monaten in einer Wohnung in einer Einkaufsstraße Kopenhagens eingerichtet worden war, von der Mitbegründerin Sherin Khankan eröffnet.

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    Tags:
    Moschee, Islam, Frauen, Kopenhagen
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