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14:10 23 September 2019
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    Migranten in EU

    Nach sexuellen Übergriffen: „Wels darf nicht Köln werden“

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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Die Stadt Wels in Österreich hat einen Zapfenstreich für junge Flüchtlinge erhoben. Am vergangenen Wochenende haben drei Afghanen im Alter von 15 bis 16 Jahren offenbar mehrere Frauen sexuell belästigt. Darüber hat Sputnik mit dem stellvertretenden Bürgermeister, Gerhard Kroiß, gesprochen.

    Die Taten sollen sich am vergangenen Freitag in der sogenannten Weinhalle ereignet haben. „Nach unseren Informationen haben die Jugendlichen die Frauen umzingelt. Dabei haben sie ihnen zwischen die Beine und auch an den Busen gefasst“, sagte Kroiß. Die Stadt Wels hat darauf mit einem Zapfenstreich reagiert. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge müssen während des zweiten Teils des Volksfestes vom 8. bis zum 11. September bis spätestens 20 Uhr in ihren Unterkünften sein. Laut Kroiß hat die Stadt das mit den Betreibern vereinbart.

    Darüber hinaus soll es mit der Polizei und den Quartierbetreibern einen Runden Tisch geben, um zu klären, wie derartige Vorfälle in Zukunft verhindert werden können. Kroiß kann sich eine temporäre Videoüberwachung während des Volksfestes vorstellen.

    „Wels darf nicht Köln werden“, sagte der stellvertretende Bürgermeister. Insgesamt haben sich 17 Frauen bei der Polizei gemeldet.

    Das komplette Interview finden Sie hier: 

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    Migranten, Gerhard Kroiß, Wels, Köln