20:40 31 Oktober 2020
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    Sie wollte mit ihrem Leben Schluss machen. Doch nach dem Sieg bei den Paralympics in Rio hat die an einer unheilbaren Muskelkrankheit leidende Belgierin Marieke Vervoort es sich vorerst anders überlegt.

    „Ich versuche jeden guten Moment zu genießen. Wenn die Zeit kommt, wenn es mehr schlechte als gute Tage geben wird, so sind alle Papiere für die Sterbehilfe parat. Doch diese Zeit ist noch nicht gekommen. Es ist toll, dass ich die Silbermedaille geholt habe, es ist aber traurig, dem Sport Lebewohl zu sagen. Sport ist mein Leben“, zitiert BBC Sport die 37-Jährige, die bei den diesjährigen Paralympics ihre Karriere als Handbike-Sportlerin beendet hat.

    Zuvor hatte die Sportlerin eingeräumt, sich nach ihrem Karriereschluss um die Erlaubnis zur Euthanasie zu bemühen.

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    Tags:
    Paralympics 2016, Marieke Vervoort, Rio de Janeiro