04:48 01 Dezember 2020
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    Ein Zirkus-Studio für russische Kinder mit und ohne Behinderungen hat in Genf eine in der Schweiz lebende russische Familie ins Leben gerufen. Es ist in der Stadt recht populär geworden. Man vergleicht es mit dem in Sankt Petersburg eröffneten Zirkus Upsala für Straßenkinder, wie das russische Nachrichtenportal Newinform berichtet.

    Wie Jelena, eine Frau aus Russland, erzählt, hat ihre Familie in einem Zirkus gearbeitet und ihre gesamte Zeit dieser Tätigkeit gewidmet. Auf die Idee, ein solches Studio zu gründen, war sie eigenen Worten zufolge gekommen, weil die Familie Kinder mit Handicap adoptiert hatte, mit deren Gesundheit es gewisse Probleme gab. Und gerade das habe sie bewegt, in der Schweiz einen ähnlichen Zirkus zu eröffnen, eben um die Betreuung dieser Kinder mit ihrem geliebten Beruf zu verbinden.

    Anfangs soll dieser Zirkus im Testregime funktioniert haben. Laut Jelena gab es im Jahr 2015 schon mehr als 20 Interessenten, und das nicht allein unter den in Genf lebenden russischen Kindern, sondern auch unter den Kindern aus schweizerischen Familien.

    Der in Sankt Petersburg existierende Zirkus Upsala ist ein alternativer Lern- und Lebensort, der Kinder und Jugendliche aus sozialen Risikogruppen mit Hilfe der Zirkuspädagogik wieder in die Gesellschaft eingliedern möchte. Die täglichen Zirkusproben geben den Kindern und Jugendlichen dort die Gelegenheit, ihrem Risikobedürfnis auf sozial akzeptable Art und Weise nachzugehen. Das russische Zirkus-Ehepaar in Genf will eigenen Worten zufolge diese Erfahrung nutzen, um auch Kindern mit Behinderungen den Einstieg ins Leben zu erleichtern.

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    Tags:
    Zirkus Upsala, Russland, Genf