09:15 22 Februar 2020
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    Ein einmaliges Experiment des russischen Raketenbauers Energija zum Aufladen eines Handys durch die Stromübertragung mittels Laserstrahl aus 1,5 Kilometer Entfernung ist erfolgreich gewesen, wie ein Vertreter des Unternehmens der Agentur RIA Novosti mitteilte.

    „Es ist gelungen, das Handy aus anderthalb Kilometern Entfernung innerhalb einer Stunde aufzuladen. Den genau erzielten Prozent dieser Aufladung errechnen jetzt Fachleute“, sagte der Gesprächspartner der Agentur, wobei er  aber nichts zur Marke des Handys und zum Zustand des Akkus sagte.

    Das wissenschaftliche Experiment zur Stromübertragung mit Hilfe eines Lasers habe zwischen zwei Gebäuden stattgefunden. In einem Gebäude des Raketenbauers Energija  in der Stadt Koroljow bei Moskau sei in der sechsten Etage ein Lasergerät aufgestellt worden. Auf dem Dach eines anderen Gebäudes in anderthalb Kilometern Entfernung habe sich ein nur zehn Zentimeter großes Ziel befunden, das mit Hilfe eines speziellen Geräts zur Umwandlung der Laserenergie in Strom an die Ladebuchse eines gewöhnlichen Handys angeschlossen war. Der Laserstrahl sei genau auf dieses Ziel ausgerichtet worden, hieß es.

    Wie der Vertreter des Raketenbauers Energija ferner erläuterte, werden die Fachleute in zwei bis drei Monaten bereit sein, einen kleinen unbemannten Flugapparat aufzuladen, und in einem Jahr – einen großen solchen Flugapparat. Dann sollen entsprechende Experimente im Weltraum durchgeführt werden: von der Internationalen Raumstation (ISS)  soll mittels Laserstrahl Strom auf den Raumfrachter „Progress“ übertragen werden, der dabei ein bis zwei Kilometer von der Raumstation entfernt sein soll.

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