01:41 26 April 2019
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    Kalifornien & Co. wählen: Marihuana zur Heilung und/oder zum Vergnügen?

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    Mehr als 55 Prozent der Wähler im US-Bundesstaat Kalifornien haben einen Gesetzentwurf unterstützt, wonach die Freigabe von Marihuana zu Heilzwecken erlaubt werden soll, wie die AFP unter Verweis auf die vorläufigen Abstimmungsergebnisse meldet.

    Gleichzeitig zur Wahl des neuen US-Präsidenten haben die Bürger in den fünf US-Staaten Arizona, Kalifornien, Maine, Massachusetts und Nevada darüber entschieden, ob der Drogenverkauf für sogenannte „Vergnügungszwecke“ erlaubt werden sollte. In drei weiteren Staaten – Florida, Arkansas und Norddakota – werde erwogen, Marihuana für medizinische Zwecke zu legalisieren.

    Zuvor war berichtet worden, dass die Mehrheit der Wähler Floridas (71 Prozent) den Einsatz von Marihuana in der Medizin befürwortete.

    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist Marihuana für medizinische Zwecke in 19 US-Staaten und der Hauptstadt Washington, D.C. freigegeben. Die Erkrankungen, bei denen den Patienten die Einnahme dieses Präparat erlaubt wird, unterscheiden sich je nach Region: u.a. Krebs, Aids, Glaukom, Epilepsie, multiple Sklerose.

    In vier US-Staaten – Washington, Oregon, Colorado  und Alaska – darf man laut Medienberichten diese Drogen bereits auch zu „Vergnügungszwecken“ erwerben. Die Freigabe des nichtmedizinischen Marihuanas sei von den Wählern auch in der Hauptstadtregion unterstützt worden, allerdings sei noch nicht entschieden, wie der Verkauf geregelt werden soll.

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    Tags:
    Marihuana, US-Präsidentschaftswahl 2016, USA