13:45 03 April 2020
SNA Radio
    Gesellschaft
    Zum Kurzlink
    351715
    Abonnieren

    Die Hamburger Polizei rüstet im Anti-Terror-Kampf auf. Es gibt neue Schutzwesten, Helme, Sturmgewehre sowie einen neuen Panzerwagen. Kostenpunkt: Insgesamt 4,5 Millionen Euro. Aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei Hamburg macht die Anschaffung absolut Sinn.

    • Die Hamburger Polizei
      Die Hamburger Polizei
      © REUTERS / Fabian Bimmer
    • Die Hamburger Polizei
      Die Hamburger Polizei
      © REUTERS / Fabian Bimmer
    • Die Hamburger Polizei
      Die Hamburger Polizei
      © REUTERS / Fabian Bimmer
    1 / 3
    © REUTERS / Fabian Bimmer
    Die Hamburger Polizei

    Prunkstück der Ausrüstung ist zweifelsohne das Panzerfahrzeug. Der „Survivor 1 4x4“ stammt vom österreichischen Spezialisten Achleitner. Es wiegt fast zehn Tonnen und erlaubt es der Polizei, bei Terroranschlägen, Amokläufen unbeschädigt durch den Kugelhagel fahren zu können.

    „Mit Hilfe des Panzerfahrzeugs können wir Kräfte auch bei stationären Terrorlagen gefahrlos an die Einsatzorte heranführen. Denken sie etwa an Paris, an die Diskothek Bataclan“, erklärt Gerhard Kirsch, Landesvorsitzender der GDP in Hamburg.

    Darüber hinaus bekommt die Hamburger Polizei neue Schutzhelme, Schutzwesten und neue Sturmgewehre. Kirsch hält die 4,5-Millione-Euro für eine absolut notwendige Investition. „Wir haben es mit einer latenten Terrorgefahr zu tun“. Anschläge wie in München oder in Paris sind auch in Deutschland jederzeit möglich“, ermahnt der Polizeigewerkschafter und argumentiert weiter: Am Schutz derjenigen, die solche Terrorlagen zu bewältigen haben, dürfe nicht gespart werden.

    Der „Survivor“ – was übersetzt „Überlebender“ heißt – wird laut Kirsch zentral in einer Garage in Hamburg untergebracht, um bei einer entsprechenden Terrorlage schnell zum Einsatzort gefahren zu werden. 

    Das komplette Interview finden Sie hier:

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Staatsversagen in Sachsen: "So viel Dummheit auf einen Haufen gibt es gar nicht"
    "Wie in Brüssel und Paris“: Plante Syrer al-Bakr in Chemnitz einen Terroranschlag?
    Brandenburgs GDP-Chef: „Polizisten wachsen nicht draußen auf Bäumen“
    Dienst „gefährlicher geworden“: Bundespolizei 2015 zehn Menschen gezielt erschossen
    Tags:
    Polizei, Terrorgefahr, Hamburg, Deutschland