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    US-Amerikaner leben wieder kürzer

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    Die Lebenserwartung in den USA ist im Laufe des Jahres 2016 erstmals seit 1993 wieder gefallen, wie das US-amerikanische Staatliche Zentrum für Gesundheitsstatistik (NCHS) berichtet.

    Die aktuelle Lebenserwartung beträgt genau 78,8 Jahre. Seit 2014 soll sie im Durchschnitt um 0,1 Jahr gefallen sein. Grund seien immer häufiger auftretende Herzkrankheiten, Unfälle und Schlaganfälle. Dazu gehören nach Angaben der Ärzte auch die Alzheimer-Krankheit, Diabetes und Nierenkrankheiten ebenso wie Selbstmorde.

    Zuletzt war ein Rückgang der Lebenserwartung im Jahre 1993 durch die HIV-Epidemie und die Verbreitung des AIDS-Virus festgestellt worden. Die Lebenserwartung war dem NCHS zufolge auch im Jahre 1980 niedrig, damals wegen einer Grippe-Epidemie.

    Die Lebenserwartung in den USA war nach Ende des Zweiten Weltkrieges rasant gestiegen, da sich die Medizin aktiv weiterentwickelte und sich die Lebensbedingungen sowie die Lebensmittelqualität schnell verbesserten.

    Am längsten leben nach Berechnungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Menschen in Japan (mit 84 Jahren) und auf durchschnittlich 83 Jahre kommen die Bürger in Andorra, Australien, Italien, Israel, San Marino, der Schweiz und Singapur. Die Lebenserwartung in Deutschland beträgt ebenfalls 83 Jahre bei den Frauen und 78 Jahre bei Männern.

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    Tags:
    Lebensqualität, Menschen, USA