01:28 25 Februar 2020
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    Das US-Arbeitsministerium hat Google auf dem Gerichtswege gedroht, Geschäfte mit der Bundesregierung zu verbieten, sollte dieses Internet-Unternehmen nicht die internen Personaldaten über Tausende seiner Mitarbeiter an die Behörde übergeben. Dies teilt am Donnerstag die Agentur Associated Press mit.

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    © AP Photo / Virginia Mayo / dapd
    Juristen des Ministeriums haben laut der Agentur am Mittwoch eine entsprechende Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht. Sie verweisen darin auf die Tatsache, dass Google sich mehrfach geweigert habe, dem Ministerium Informationen über Entschädigungszahlungen an Mitarbeiter sowie andere Angaben mitzuteilen. Wie die Juristen erklärten, brauche das Ministerium diese Daten, um sich zu überzeugen, dass es in dem Unternehmen mit Sitz in Kalifornien keine Diskriminierung von Mitarbeitern aufgrund des Geschlechts oder der Rasse gebe.

    Wie Sprecher des Unternehmens erklärten, habe Google der Behörde auf Anfragen des Arbeitsministeriums Hunderttausende Daten zu seinen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt, sich jedoch geweigert, „manche Forderungen des Ministeriums“ zu befolgen, welche von Google als „Angriff auf personenbezogene Daten“ gewertet worden seien.

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