SNA Radio
    Gesellschaft
    Zum Kurzlink
    2021416
    Abonnieren

    Im Rahmen einer Vesper im Regensburger Dom St. Peter hat Bischof Dr. Rudolf Voderholzer betont, dass der islamische Glaube eine postchristliche Erscheinung ist und die Sorgen um die abendländische-christliche Kultur verständlich sind. Dies berichtet der Sender RTF.1.

    Die Welt in der wir leben, sei zutiefst durchdrungen von christlichen Glaubensvorstellungen und Werten, die „aller Sorge wahrlich wert seien“, zitiert der Sender den Bischof. Nicht allen Menschen, die sich Sorgen um die abendländisch-christliche Kultur machen, dürfe man von vorneherein „alle möglichen pathologischen Phobien unterstellen“.

    „Der Islam nun freilich, so viel Realismus müssen wir aufbringen, ist eine postchristliche Erscheinung, die mit dem Anspruch auftritt, die Kerngehalte des Christentums zu negieren: Den Glauben an den dreifaltigen Gott, die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus und sein Erlösungswerk am Kreuz. Nur wer seinen eigenen Glauben entweder nicht kennt oder nicht ernst nimmt, kann hier eine weit reichende Integration des Islam als Islam für möglich halten", so der Geistliche.

    Das Abendland sei zwar gewachsen und hätte viele Einflüsse und Kulturen aufgenommen und integriert, dies sei jedoch nicht einfach die Summe oder bloße Addition von verschiedenen Kulturen – Europa habe diese verschiedenen Einflüsse nämlich christlich transformiert.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Hat Berlin ungewollt Terror in Israel gefördert? Rechnungshof prüft „Islamic Relief“
    Für Menschen lebensbedrohlich: Hasenpest breitet sich weiter aus
    Nord Stream 2: „Akademik Cherskiy“ verlässt deutschen Hafen Mukran und ankert in der Nähe
    Tags:
    Abendland, Moslems, Bischof, Christentum, Islam, Deutschland