18:01 22 Januar 2020
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    Frauen und Männer pflegen ihre Freundschaftsbeziehungen auf verschiedene Weise, wie eine Studie der Universität Oxford nun bewiesen hat. Darüber berichtete die britische Zeitung „The Guardian“.

    „Frauen haben viel intensivere, engere Freundschaftsbeziehungen. Sie sind sehr intensiv wie Liebesbeziehungen – in dem Sinne, dass wenn sie abbrechen, brechen sie katastrophal ab“, so der Studien-Leiter Robin Dunbar.

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    Im Gegensatz zu Frauen nähmen Männer Freundschaften viel lockerer.

    „Sie bilden meist eine Gruppe von vier Jungs, die etwas zusammen unternehmen. Bei Männern gilt ‚aus den Augen, aus dem Sinn‘. Sie finden einfach andere vier Jungs, mit denen sie trinken gehen können“, so der Forscher weiter.

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    Diese Unterschiede habe ein Experiment ergeben, bei dem 30 Schüler im Abschlussjahr eine Liste ihrer Freunde machten, mit Notizen, wie eng die Freundschaft ist. Nach vier Monaten beendeten sie die Schule, wonach viele in andere Städte umzogen. Nach neun und noch einmal nach 18 Monaten sollten sie neue Freundschaftslisten erstellen.

    Dabei habe sich noch ein weiteres Kuriosum herausgestellt: Für Mädchen wäre es genug, nur zwischendurch zu telefonieren, um gute Freundinnen zu bleiben. Jungen dagegen müssten immer etwas zusammen unternehmen: Beispielsweise zum Fußball oder in einen Pub gehen.

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    Dunbar zufolge hat die Studie die besonders starken Gender-Einflüsse auf Freundschaft gezeigt.

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    Tags:
    Freunde, Gender, Studie, Beziehungen, Forschung, Wissenschaft, Oxford - Universität, Oxford, Großbritannien