18:43 16 August 2018
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    Eurovision 2017

    Putins Sprecher äußert sich zum Thema Eurovision-2017-Boykott

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    Russland hat bislang keine klare Position zu einem möglichen Boykott von Eurovision-2017, wie Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten, gegenüber Journalisten mitteilte.

    Demnach ist es derzeit unklar, ob „ein Boykott nötig ist“. Zweifelllos gebe es „angesichts des Wettbewerbes und des Ortes, an welchem dieser stattfindet“  Sicherheitsbedenken, dies sei offensichtlich, so der Kremlsprecher.

    Noch vor einem Jahr war nicht klar, in welchem Land der Wettbewerb stattfinden wird. Der Ausstrahlungsort des Wettbewerbes ist erst am 9. September 2016 bekannt geworden. Laut dem Kulturminister der Ukraine, Jewgeni Nischtschuk, war die Auswahl des Austragungsortes des Musikwettbewerbs zuvor aufgrund finanzieller Schwierigkeiten verschoben worden.

    Im August 2015 hatte das ukrainische Kulturministerium eine Liste mit russischen Kulturschaffenden veröffentlicht, die angeblich für die nationale Sicherheit der Ukraine gefährlich sind. Anfang  November 2016 bestätigte der Inlandsgeheimdienst der Ukraine SBU das Einreiseverbot für alle in der Liste enthaltenen Personen.

    Die Europäische Rundfunkunion EBU reagierte daraufhin Anfang Dezember 2016 auf ein mögliches Einreiseverbot für die russischen Kulturschaffenden und forderte die ukrainischen Behörden auf, eine reibungslose Einreise aller Delegierten und Künstler in die Ukraine zu gewährleisten.

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    Tags:
    Einreiseverbot, Sorgen, Bedenken, Sicherheit, Wettbewerb, Boykott, Eurovision Song Contest, Kreml, Dmitri Peskow, Kiew, Moskau, Russland, Ukraine
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