02:35 31 März 2017
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    Google entschuldigt sich für Extremisten-Werbung

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    Google-Europa-Chef Matthew Brittin hat sich dafür entschuldigt, dass Werbung einiger Großunternehmen auf YouTube zusammen mit extremistischen Videos gezeigt wurde. Dies berichtet das amerikanische Internet-Portal The Hill.

    „Ich möchte mich bei unseren Partnern und Werbekunden entschuldigen, die davon betroffen sein könnten, dass ihre Werbung neben zweifelhaftem Content platziert war“, sagte Brittin in London auf der Advertising Week Europe gegenüber BBC. Die Google-Politik müsse neu durchdacht werden, ergänzte er.

    Laut Medienberichten sollen die Unternehmen Marks & Spencer, McDonald's, HSBC, Lloyds, der Fernseh- und Rundfunksender BBC und die Zeitung „The Guardian“ wegen benachbarter extremistischer Inhalte ihre Werbung von YouTube herausgenommen haben.


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    Werbung, Extremismus, Google, Matthew Brittin