17:00 25 Februar 2018
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    Russland: Immer mehr kinderreiche Familien – Expeten nennen Ursachen des Baby-Booms

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    Die Effizienz der Sozialpolitik Russlands wird darin ersichtlich, dass es Anfang 2017 im Land 1.566.000 kinderreiche Familien gegeben hat, was die Angaben von 2010 um ganze 25 Prozent übertrifft. Dies teilte am Dienstag der erste Vizeminister für Arbeit, Alexej Wowtschenko, mit.

    Knapp 100.000 Familie erziehen demnach fünf bis sieben Kinder, 929 Familien – elf und mehr. Die Gesellschaftliche Kammer der Russischen Föderation sprach diesbezüglich von einer positiven Tendenz, welche von der hohen Effektivität der Sozialpolitik zeuge.

    Drei Kinder erziehen in Russland jetzt 1.233.000 Familien, vier Kinder – 233.000 Familien, fünf bis sieben Kinder – 95.000. Acht bis zehn Kinder wachsen in 5.000 Familien auf, 11 und mehr – in 929 Familien. Diese Information enthält ein Dokument, welches der erste Vizeminister für Arbeit, Alexej Wowtschenko, der Vorsitzenden des Nationalen Elternkomitees, Irina Wolynez, übergeben hat.

    Der Vizevorsitzende der gesellschaftlichen Kammer Russlands für den Schutz von Familien, Kindern und Mutterschaft, Pawel Sytschjow, sieht in der wachsenden Anzahl kinderreicher Familien eine Tendenz, die sich dank der effektiven Sozialpolitik des Staates herausgebildet hat.

     „Dieser Trend ist durch die effektive staatliche Unterstützung entstanden“, erklärte er. „Derartiges geschieht, wenn die Leute mit zwei Kindern  verstehen, dass es alle Möglichkeiten dafür gibt, sich zu erweitern, wenn sie von einer sicheren Zukunft überzeugt sind“, fuhr er fort.

    „Die kinderreiche Familie ist keine Zelle der Gesellschaft mehr, sondern ein Stützpfeiler des Staates bei seiner weiteren Entwicklung.“

    Nicht umsonst sagt man ja, dass die kinderreichen Familien ein deutliches Beispiel dafür seien, dass man eine große Familie haben müsse.

    Wie Sytschjow ferner erläuterte, gehören in Russland zu den effektiven Maßnahmen der sozialen Unterstützung das sogenannte Mutterkapital, ermäßigte Hypothek-Kredite, verschiedenste Zuwendungen, föderale und regionale Programm zur Hilfe für Familien.

    Keine Ausgaben, sondern Investitionen in die Zukunft

    Juri Krupnow, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Nichtregierungsorganisation „Institut für Demographie, Migration und regionale Entwicklung“, hat die wachsende Anzahl der kinderreichen Familien mit der Gewährung des  sogenannten Mutterkapitals und der von Russlands Präsidenten richtig formulierten politischen Aufgabe verbunden.

     „Das ist ein Zeugnis dessen, dass das Mutterkapital funktioniert, da es nicht auf die Geburt des ersten Kindes orientiert ist“, stellte er fest.

    Im Jahr 2012 hatte Putin gesagt, dass nun eine Familie mit drei Kindern das Ziel sei, aber die Vier-Kinder-Familie anvisiert werden sollte. Wichtig sei es deshalb, alle Maßnahmen der staatlichen Unterstützung zu verzehnfachen, den Status kinderreicher Familien anzuheben und ein Gesetz „Über den Status der kinderreichen Familie“ zu verabschieden. „Dann werden wir ein überraschend positives demographisches Ergebnis erhalten“, hieß es damals.

    Wie Krupnow ferner betonte, sei die demographische Sphäre in Russland eng mit der Verteidigungsfähigkeit des Landes, mit dem Zustand seiner Wirtschaft und seiner historischen Rolle in der Welt verbunden. Die soziale Unterstützung kinderreicher Familien sollte deshalb nicht als Ausgaben, sondern als Investitionen in die Zukunft betrachtet werden.

    In der Staatsduma werde deshalb vorgeschlagen, ein flexibleres System als das Mutterkapital für die Unterstützung von Familien einzuführen.

    Das Mutterkapital steht seit 2007 einer Mutter bei der Geburt ihres zweiten Kindes zu. Zum Jahr 2017 betrug es bereits 453.026 Rubel (nach dem gegenwärtigen Umrechnungskurs etwa 7320 Euro – Anm. d. Red.). Man kann es für die Verbesserung der Wohnverhältnisse, für die Abzahlung eines Hypotheken-Kredits, für die Ausbildung des Kindes, für dessen medizinische Betreuung oder für die Rente der Mutter verwenden. Für dieses Geld können Familien auch Waren und Dienstleistungen kaufen, die auf die Sozialisierung von Kindern mit Behinderungen gerichtet sind.

    Positive Tendenz

    Die Präsidentin der Assoziation kinderreicher Familien des Moskauer Gebiets, Jelena Fominych, sagte im Gespräch mit dem Sender RT, dass in der Region eine ernsthafte Zunahme der Anzahl kinderreicher Familien zu verzeichnen sei. In den letzten anderthalb Jahren soll ihre Zahl von 42.000 bis auf 50.000 gestiegen sein.

     „In unserer Gesellschaft der Verbraucher, der Egoisten und jener, denen es vor allem um das eigene Wohl geht, kann die wachsende Anzahl der kinderreichen Familien nur mit der besser gewordenen sozialwirtschaftlichen Lage der Familie im Staat verbunden sein“, meinte sie überzeugt.

     

    Tags:
    Familienpolitik, Demografie, Kinder, Russland
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