03:19 23 Februar 2020
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    Ein Imam ist aus Singapur ausgewiesen worden, weil er sich beleidigene Äußerungen über Christen und Juden erlaubt hat, wie die chinesische Zeitung „South China Morning Post“ berichtet.

    Nalla Mohammed Abdul Dschamil Abdul Malik soll demnach während einer Messe Allah um „Hilfe gegen Juden und Christen“ gebeten haben. Das Ganze kam an die Öffentlichkeit, nachdem einer der Gläubigen eine Videoaufnahme von der Messe ins Netz gestellt hatte. In Singapur stehen auf derartige Äußerungen bis zu drei Jahre Freiheitsentzug.

    Obwohl sich der islamische Geistlichen formell – im Beisein von 30 Vertretern aus verschiedenen Religionen – entschuldigte, wurde er von einem Gericht zur Abschiebung und zu einer Geldstrafe von umgerechnet knapp 2700 Euro verurteilt.

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