10:59 15 August 2020
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    Ein Krankenhaus in der britischen Stadt South Shields hat Organe seinen verstorbenen Patienten ohne Genehmigung der Angehörigen entnommen und „länger als nötig“ gelagert, wie die Zeitung „The Belfast Telegraph“ schreibt.

    Demnach hatte eine Inspektion im South Tyneside District Hospital im März 2015 mehrere Teile menschlicher Gewebe gefunden. Dann sei auch noch festgestellt worden, dass sie „länger als nötig“ aufbewahrt worden waren.

    Unter den entsetzten Bürgern war beispielweise Sarah Simpson, deren Vater 1995 gestorben und eingeäschert worden war. Die Verwandten seien sicher gewesen, dass sein Körper intakt geblieben sei. Das Krankenhaus soll aber seine Organe ohne Wissen der Familie entfernt und 22 Jahre lang gespeichert haben, so das Blatt.

    „Ohne seine Organe im Leben nach dem Tod aufzuwachen“ sei immer der größte Alptraum ihres Vaters gewesen, sagte Simpson gegenüber der britischen Zeitung „Daily Mail“. „Mein Vater hat so etwas nicht verdient.“

    Derzeit ermittelt die Polizei in dem Fall. Speziell ausgebildete Mitarbeiter treffen sich mit den Familien möglicher Organspender, um Gewebeteile zu identifizieren.

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    Tags:
    Organe, Krankenhaus, Daily Mail, Großbritannien