10:57 01 Oktober 2020
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    Der US-Bundesstaat Arkansas hat die Hinrichtungen von sieben Häftlingen wegen Protestes eines Lieferanten eines Arzneimittels für die Giftspritze verschoben, wie der TV-Sender NBC berichtet.

    Demnach verbot die Firma „McKesson“, die das Vecuronium, einen Bestandteil der Todesinjektion, herstellt, ihre Produktion für Ermordungen einzusetzen.

    Das Unternehmen habe angenommen, dass das Medikament zu medizinischen Zwecken benutzt würde, und den Liefervertrag abgeschlossen. Als „McKesson“-Vertreter von der tatsächlichen Verwendung ihres Arzneimittels erfuhren, zogen sie gegen den Bundesstaat Arkansas vor Gericht und verbaten den Einsatz von Vecuronium, so der Sender.

    Im Ergebnis wurde die Hinrichtung von sieben verurteilten Mördern verschoben.

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    Tags:
    Hinrichtungen, Hinrichtung, Medikamente, Medizin, USA