14:39 21 November 2017
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    Mitglied japanischen Rettungsdienstes

    Tokio berät zu Verhalten bei Raketenangriff - Medien

    © AFP 2017/ Ishara S. Kodikara
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    Die japanischen Behörden haben Sicherheitshinweise für das Verhalten bei einem Raketenangriff bekanntgegeben. Der Bevölkerung wird darin empfohlen in Kellern und in besonders stabilen Gebäuden Schutz zu suchen. Dies berichtet die russische Presse unter Verweis auf japanische Quellen.

    Wie die Regierung ferner mitteilte, werde sie sich bemühen, die Gebiete, in denen eventuell die Raketen niedergehen könnten, operativ zu informieren, damit Alarm ausgelöst werden könne. Es hieß, dass zu diesem Zweck das japanische Katastrophen-Warnsystem J-Alert, Funkverbindungen sowie die E-Mail-Post der Regierung genutzt werden sollen. Die Bevölkerung soll per Lautsprecher, SMS-Mitteilungen, aber ebenso per Rundfunk und Fernsehen vor der drohenden Gefahr gewarnt werden.

     

    Die Landesführung hat den Meldungen zufolge beschlossen, regelmäßig Zivilschutzübungen durchzuführen. Das besondere Augenmerk soll dabei dem Training des Verhaltens geschenkt werden, wenn sich die Menschen bei Alarmmeldungen außerhalb fester Gebäude oder in Fahrzeugen befinden.

    In Japan wecken die von Nordkorea immer wieder vorgenommenen Raketenteststarts eine ernste Besorgnis. Nordkoreanische Raketen waren bereits  in den Meeresgebieten westlich der japanischen Inseln niedergegangen.

    Nordkorea rechtfertigt seine Atomtestversuche und Raketenteststarts mit der Notwendigkeit, sich vor einer Aggression der USA schützen zu müssen.

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    Tags:
    Rettungsdienst, Sicherheit, Verschärfung, Konflikt, Raketenangriff, Nordkorea, Japan
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