00:39 20 Oktober 2018
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    London: Vermummte erstechen dunkelhäutigen Jugendlichen mit Macheten (Symbolfoto)

    London: Vermummte erstechen dunkelhäutigen Jugendlichen mit Macheten – Medien

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    Mit Macheten bewaffnete Vermummte haben einen dunkelhäutigen Jugendlichen in der Nacht auf Dienstag in London zu Tode gehackt, berichtet die britische Zeitung „The Evening Standard“.

    Die Tragödie ereignete sich im südwestlichen Stadtbezirk Battersea gegen ein Uhr nachts. Es sollen sechs Angreifer gewesen sein. Der 17-jährige Jugendliche hieß Mohammed, er war Collegestudent somalischer Abstammung, den seine Freunde gewöhnlich „Little Mo“ nannten.

    „Es waren ungefähr sechs. Sie sind aus einem Auto gesprungen und haben das Opfer verfolgt. Er war mit einem Fahrrad gefahren, aber sie haben ihn erreicht und erstochen“, so ein Augenzeuge gegenüber dem Blatt.

    Notärzte wurden gerufen, sie brachten den Schwerverletzten ins Krankenhaus, wo er ungefähr anderthalb Stunden später starb. Die Polizei hat bisher keine Verhaftungen vorgenommen, stellte aber die Identität des Opfers fest und benachrichtigte seine Familie über den Vorfall.

    ​Das ist bereits der vierte Jugendliche in einem Monat und der achte in einem Jahr, der in London ermordet wurde. Laut Scotland Yard ist die Zahl der Verbrechen mit Blankwaffen im letzten Jahr um 24 Prozent, mit Schusswaffen um 42 Prozent gestiegen.

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    Mord, Ermordung, Verbrechen, Schwarze, London, Großbritannien