16:55 17 Februar 2020
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    Das Aufklärungsflugzeug BerijewA-50 wird die russische Luftwaffen-Gruppierung in Syrien bedeutend verstärken und die Kontrolle über den Luftraum des Landes gewährleisten können, meint der Journalist des US-Magazins „National Interest“, Tom Cooper.

    „Angesichts der Entwicklung der Situation in Syrien ist die Stationierung dieses Flugzeugs tatsächlich sinnvoll“, vermutet der Journalist in seinem Artikel. In der Verlegung der A-50 in die Konfliktzone sieht er eine Antwort auf den US-Raketenangriff gegen den syrischen Militärflugplatz Schairat. Das Flugzeug versorge das russische Militär mit aller erforderlichen Information über Raketenstarts im Aktionsraum seiner Radaranlage, schreibt Cooper und verweist darauf, dass dieses Radar auch das Zusammenwirken der Komponenten der russischen Luftwaffen-Gruppierung verbessere.

    Der Autor macht darauf aufmerksam, dass Russland die modernste Version seines „fliegenden Radars“ – die Berijew A-50U – nach Syrien  entsandt hat. Seine Radaranlage Schmel könne Ziele in einer Entfernung  von 300 bis 600 Kilometer orten. Die neue Modifikation dieser Maschine besitze ein Radar mit elektronischer Strahlschwenkung und einen sehr komfortablen Salon, womit sie für ein langzeitiges Patrouillieren des Luftraumes bestens geeignet sei. Im Vergleich zu früheren Modifikationen besitze die A-50U auch eine größere Reichweite, heißt es in dem Artikel. 

    Von einer Verlegung der russischen Radarmaschine nach Syrien hatten zuvor die Medien berichtet, wobei sie Satellitenaufnahmen der russischen Luftwaffenbasis in der syrischen Provinz Latakia veröffentlichten. Zudem hatten anwesende Kameras dieses Flugzeug während der dort am 9. Mai veranstalteten Militärparade zum Tag des Sieges eingefangen.

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    Tags:
    Militär, Latakia, Syrien