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14:54 19 September 2019
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    Legendäre Wodka-Marke verspottet Trumps „Russland-Kontakte“

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    Die berühmte Wodka-Marke Smirnoff macht sich in ihrer neuen Werbe-Kampagne über den Skandal um die angeblichen „Russland-Kontakte“ von US-Präsident Donald Trump lustig. Dies schreibt die britische Zeitung „The Daily Telegraph“.

    „Made in USA“ steht auf Smirnoff-Werbeplakaten, die in den Vereinigten Staaten gesichtet wurden. Darunter prahlt die Wodka-Marke damit, dass sie „sehr gerne über ihre Verbindungen zu Russland reden würde“ – und zwar „unter Eid“.

    ​Damit verspottet Smirnoff dem Blatt zufolge offenbar die laufenden Ermittlungen zu den vermeintlichen Kontakten von Trumps Wahlkampfteam zu Russland vor der US-Wahl. Die Werbung kam offenbar gut bei den Internet-Nutzern an.

    „Smirnoffs Werbekampagne ist großartig. So schlägt man Kapital aus aktuellen Angelegenheiten“, lautete einer der Kommentare auf Twitter.

    „Brutaler Smirnoff… Ich freue mich, dass Leo Tolstoi und Anton Tschechow dich nicht dicht machen konnten“, schrieb ein weiterer Nutzer.

    Die Wodka-Brennerei Smirnoff wurde 1886 von Pjotr Arsenjewitsch Smirnow in Moskau gegründet. Während der Oktoberrevolution floh die Familie Smirnow aus Russland. Heute ist Smirnoff eine Marke des britischen Getränke-Giganten Diageo.

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    Tags:
    Werbung, Ermittlungen, Wodka, Donald Trump, Russland, USA