18:11 19 Januar 2020
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    Fall Lisa (15)
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    Dieser Fall ist 2016 zu einem Politikum geworden: Eine damals 13-jährige Russlanddeutsche behauptete von drei Flüchtlingen entführt und vergewaltigt worden zu sein. Eine Lüge, die jedoch ein juristisches Nachspiel für den Deutschtürken Ismet S. haben wird, der nun wegen schweren Missbrauchs und Herstellung von Kinderporno vor Gericht kommt.

    In der Ankündigung der Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Tiergarten, die am 20. Juni stattfindet,  werden dem 24-jährigen schwerer sexueller Missbrauch einer Minderjährigen und die Herstellung kinderpornographischer Schriften vorgeworfen, berichtet das “Berlinjournal”.

    Die Aufnahmen hatte die Polizei im Laufe der Ermittlungen im “Fall Lisa” beschlagnahmt, nachdem das Mädchen für 30 Stunden verschwand und danach eine Vergewaltigung erfunden hatte.

    Anhand des Videomaterials soll festgestellt worden sein, dass der deutsche Staatsbürger türkischer Abstammung Ismet S. und sein jüngerer Freund noch im Jahr 2015 Oralverkehr mit Lisa gehabt haben und das Ganze auf ein Handy aufnehmen ließen. Der ältere Angeklagte soll nicht glaubhaft machen können, nicht zu wissen, dass Lisa noch minderjährig ist.

    Die „Causa Lisa“ hatte im vergangenen Jahr nach dem Eingreifen des russischen Außenministers Sergej Lawrow beinahe einen diplomatischen Skandal zwischen Deutschland und Russland ausgelöst.

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    Tags:
    Missbrauch, Kinderpornografie, Russland, Deutschland, Berlin