14:05 27 Juni 2017
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    Donald und Melania Trump - Archivfoto

    Affäre mit Trump und Nacktfotos von Melania: Frankreichs Ex-First Lady packt aus

    © AP Photo/ Alex Brandon, File
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    Die ehemalige französische First Lady Carla Bruni hat in einem Interview mit „The Daily Beast“ das Geheimnis um ihre angebliche Affäre mit US-Präsident Donald Trump gelüftet und die Nacktfotos von dessen Ehefrau Melania kommentiert.

    In den 1990er Jahren waren in der Presse Gerüchte kursiert, Trump wolle seine zweite Ehefrau Marla Maples für das französische Supermodel Bruni verlassen. Kurz darauf hatte dies auch Trump in den Medien bestätigt.

    „Trump ist offensichtlich ein Irrer“, hatte Bruni damals gegenüber „The Daily Mail“ gesagt. Sie habe ihn nur einmal bei einer Wohltätigkeits-Party in New York getroffen und sei ihm seitdem nie begegnet.

    In dem Interview mit „The Daily Beast“ wies Bruni diese Geschichte erneut als Lüge zurück: Sie habe nie Zeit mit dem US-Milliardär verbracht. Die Frau des französischen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy warf dem jetzigen US-Staatschef erneut vor, die ganze Geschichte einfach erfunden zu haben.

    „Eigentlich war die ganze Situation damals sehr vage und sie existierte einfach nicht. Ich war sehr überrascht, als er damit an die Presse ging“, so Bruni.

    In der Biographie von Trump „Lost Tycoon“ wird Brunis Darstellung der Situation bekräftigt: Trump soll Gerüchte verbreitet haben, er und Bruni seien in einer Beziehung, nachdem sie ihn abgewiesen haben soll.

    In dem Interview kam auch US-First Lady Melania Trump zur Sprache. Denn Bruni hat wohl zumindest eines mit Melania gemein – und zwar Nacktfotos. Als Bruni 2007 mit Sarkozy zusammenkam, wurden in der Presse Nacktbilder von ihr aus dem Jahr 1993 verbreitet. Im Juli 2016 war auch Melania in den Medien nackt zu sehen.

    Sie habe italienische und französische Wurzeln, deshalb seien für sie Nacktfotos nie ein Problem gewesen, argumentierte Bruni. Sie verstehe auch nicht, worum es bei dem Skandal eigentlich gehe. Sie habe dabei überhaupt keine Scham empfunden – es seien schließlich „künstlerische Fotos“ von großartigen Fotografen gewesen.

    „Und außerdem, worin besteht der Skandal? Für mich hat Moral etwas damit zu tun, eine gute Person zu sein, deshalb sehe ich überhaupt keine Sittenlosigkeit darin, nackt zu sein“, so Bruni weiter.

    Sie sehe Sittenlosigkeit eher darin, unfreundlich zu sein und Menschen zu belügen. „Aber nicht darin, ein hübsches Mädchen zu sein und nackt zu posieren.“

    Dennoch meinte Bruni, bei ihr sei es etwas ganz anderes gewesen. „Es war etwas ganz anderes, da ich ein bisschen Ruhm durch meine Modelkarriere und mein erstes Album erlangt hatte“, antwortete Bruni auf die Frage des Journalisten. Ob dieser subtile Seitenhieb beabsichtigt war, darüber kann man nur rätseln.

     

     

    Tags:
    Affäre, Bilder, nackt, Carla Bruni, Donald Trump, Melania Trump, Nicolas Sarkozy, Frankreich, USA
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