11:11 21 Januar 2018
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    Polizei während G20-Gipfel in Hamburg (Archivbild)

    „Dann wären wir blank gewesen“ - Hamburgs GdP-Chef skizziert Schreckensszenario

    © REUTERS/ Pawel Kopczynski
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    20.000 Polizisten waren beim G20 im Einsatz. Zu wenig, findet Hamburgs Polizeigewerkschaftschef Gerhard Kirsch (GdP). Außerdem stellt er eine Frage, die noch keiner gestellt hat und die einen Alptraum für ganz Deutschland bedeutet hätte.

    „Es hat Gründe, warum in Hamburg nur 20.000 Polizisten im Einsatz waren“, erklärt Gerhard Kirsch, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Seit dem Jahr 2000 wurden bundesweit 16.000 Polizeistellen abgebaut.

    Dann stellt Kirsch, der ein ausgeglichener Mann ist und im sachlichen Ton redet, die schaurige Frage: „Lassen sie mich das noch sagen: Was wäre eigentlich geschehen, wenn wir parallel zum G20-Gipfel – und das mag sich keiner wünschen – einen Terroranschlag in Deutschland gehabt hätten?“ Kirsch gibt die Antwort selbst: „Dann wären wir blank gewesen – also Polizei in den Ländern und im Bund.“ Kirsch hofft, dass Hamburg ein Weckruf für die Politik war.

    Das komplette Interview zum Nachhören:

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    Tags:
    Gefahr, Polizisten, G20-Gipfel in Hamburg, Polizeigewerkschaft GdP, Deutschland
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