23:28 14 August 2018
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    Extremisten während Krawallen in Hamburg

    „Gewalt, Gewalt, Gewalt“: Hamburgs GdP-Chef über den Schwarzen Block

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    Jutta Ditfurth hat es sich durch ihren TV-Auftritt bei „Maischberger“ offenbar mit der Polizei verscherzt. In der Sendung nannte sie Polizeiaktivitäten beim G20 Gipfel „eine der übelsten Reaktionen, die ich je erlebt habe.“ Hamburgs GdP-Chef Gerhard Kirsch hätte der ehemaligen Grünen-Politikerin Folgendes geantwortet.

    „Ich würde Frau Ditfurth sagen: Wir hatten es hier immerhin mit einem ein paar Tausend Menschen umfassenden Schwarzen Block zu tun“, erklärt Kirsch. Dann zitiert er den Journalisten Olaf Sundermeyer:

    „Der Schwarze Block nimmt an einer Demonstration teil, nicht um zu demonstrieren, sondern um Gewalt auszuüben.“

    Ferner würde er Frau Ditfurth sagen, sorge der Schwarze Block dafür, dass die berechtigten Anliegen vieler Bürger nicht mehr wahrgenommen werden. „Schauen sie sich doch die mediale Berichterstattung an. Da steht: Gewalt, Gewalt, Gewalt. Die vielen Tausend, die friedlich und ohne Waffen demonstriert haben, fallen mit ihren Themen hinten runter.“

    Dann kommt Kirsch zu Ditfurth zurück: „Wenn die Polizei provoziert haben soll und dieser Schwarze Block dann Widerstand leistet, dann möchte ich von ihr wissen: Wo haben die Bürgerinnen und Bürger, die in Hamburg ihre Autos durch Brandanschläge verloren haben, wo haben die kleinen Einzelhändler, deren Scheiben eingeschmissen und deren Läden geplündert wurden, wo haben diese Leute den Schwarzen Block provoziert?“

    Kirsch glaubt aber, er habe diese Fragen im Rahmen der allgemeinen Schreierei während der ARD-Talkshow „Maischberger“ gar nicht stellen können.

    Das komplette Interview finden Sie hier:

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    Tags:
    Linksextremismus, Ausschreitungen, G20-Gipfel, Polizeigewerkschaft GdP, Hamburg, Deutschland
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