01:04 28 November 2020
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    „Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ hat autonome Zentren recherchiert, die von den Kommunen finanziert werden, die aber den Sicherheitsbehörden zufolge als Treffpunkte der linksextremen, gewaltbereiten Szene gelten.

    Solche Zentren gibt es demnach in den „ehemaligen westdeutschen Bundesländern“, mit Ausnahme von Saarland. In Freiburg etwa erhält dem Bericht zufolge der Kulturtreff in Selbstverwaltung (KTS) jährlich 282.000 Euro von der Stadt. Da die autonomen Zentren laut Sicherheitsbehörden als Treffpunkte der linksextremen gewaltbereiten Szene gelten, fließt das Geld indirekt auch dorthin.

    Eine Sprecherin der Stadt sagte, man fördere das KTS weil es sich „an Zielgruppen, die sich nicht unbedingt mit den Angeboten der städtischen und/oder der traditionellen Kultureinrichtungen wie Museen und Theatern identifizieren“ richte. Auch werde die Arbeit, wie in vielen anderen autonomen Zentren auch, ehrenamtlich geleistet.

    Mehr zum Thema: Baden-Württemberg: Razzia nach Berlin-Sperrung von linksextremer Internetplattform

    Dort wurden am Freitag vor einer Woche bei Hausdurchsuchungen im Rahmen des Verbots der linksextremen Webseite „linksunten.indymedia.org“ Waffen gefunden. Ähnliche Waffen waren auch beim G-20-Gipfel von Linksextremisten eingesetzt worden. Freiburg will die Zusammenarbeit mit dem KTS nun prüfen.

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    Tags:
    Linksextremismus, linksunten.indymedia.org, Freiburg, Deutschland