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21:10 18 Oktober 2019
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    Denkmal für koreanische Trostfrauen im Zweiten Weltkrieg

    Ärgernis für japanisches Konsulat in USA: Koreanische Zwangsprostituierte verewigt

    © AP Photo / Eric Risberg
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    In San Francisсo ist ein Denkmal eingeweiht worden, das an die sexuelle Ausbeutung koreanischer Frauen durch Japan im Zweiten Weltkrieg erinnern soll. Dies teilt die Agentur Xinhua mit.

    Der Einweihung wohnte demnach die 89-jährige Yongsoo Lee, eine der Zwangsprostituierten der japanischen Armee, bei. Sie sei extra aus Südkorea für die Zeremonie eingetroffen.

    Die „Trostfrau“-Statue  wurde auf dem St.-Mary-Platz aufgestellt. Denkmäler dieser Art gibt es in Dutzenden anderen Orten weltweit, das erste wurde 2011 in Seoul vor der japanischen Botschaft errichtet. Dies sei aber das erste solche Denkmal in einer US-Großstadt.

    Die Statue soll jedoch in der japanischen Gemeinde auf Unmut gestoßen sein. So versuchte das japanische Konsulat in San Francisco US-Medienberichten zufolge, das Aufstellen des Denkmals zu verhindern.

    Im vergangenen Juni hatte der südkoreanische Präsident Moon Jae-in von Japan die offizielle Anerkennung seiner Kriegsverbrechen gefordert,  darunter der sexuellen Ausbeutung von hunderttausenden koreanischen Frauen aus besetzten Territorien im Zweiten Weltkrieg.

     

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    Tags:
    Prostitution, Zwangsarbeit, Denkmal, Statue, San Francisco, Japan