06:50 11 Dezember 2017
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    Polizei stellt vergiftete Babynahrung sicher: Supermärkte bundesweit erpresst

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    Nach einer Drohung gegen mehrere Supermarktketten und Drogeriemärkte hat die Polizei vergiftete Gläser mit Kindernahrung in einem Friedrichshafener Laden sichergestellt.

    Nach Angaben der Bild-Zeitung, ist bereits am 16 September eine E-Mail an die Polizei geschickt worden, in der ein Unbekannter damit drohte, bundeweit Lebensmittel zu vergiften. Auch Aldi, Rossmann, Lidl, DM, Müller, Edeka, Norma und Rewe hätten das  Erpresserschreiben bekommen.

    In dem Brief gab der Erpresser an, Babynahrung  vergiftet zu haben. Als die alarmierte Polizei in Friedrichshafen unverzüglich in mehreren Läden die Babynahrung aus den Regalen entfernt habe, seien tatsächlich mindestens fünf vergiftete Gläser gefunden worden.

    Der Verdächtigte  – laut einem erstellten Phantombild etwa 50, schlank und sportlich aussehend – fordere 10 Millionen Euro.  Die Polzei habe den Fall als einen "sehr ernsten Erpressungsfall" bezeichnet, der möglicherweise zu Todesfällen führen könnte. Bei dem Gift handle es sich um Glykole.

     

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