SNA Radio
    Gesellschaft
    Zum Kurzlink
    111384
    Abonnieren

    Laut einer nie veröffentlichten Studie der Nasa stellen der Geschlechtsverkehr und seine Folgen in Form von Konflikten und unerwünschten Schwangerschaften eine Gefahr für Weltallmissionen dar, berichten britische Medien. Eine Lösung soll eine streng nur aus Frauen oder Männern bestehende Mannschaft sein.

    Über das Thema sprach die britische Astronautin Helen Sharman in einer Konferenz beim New Scientist Live Festival in London am Freitag.  Vor einigen Jahren habe sie eine Studie gelesen, die das Thema Sex im Weltall behandelte.

    Im Rahmen dieser Arbeit habe man „unanständige Gedanken“ untersucht, die während einer Mars-Mission Astronauten in den Kopf kämen und von ihnen auch umgesetzt werden könnten.

    „Die Nasa hat die Studie  nie veröffentlicht.  Man wollte genau sehen, welche Art von Crew man braucht, um das  bereits genannte Problem in den Griff zu bekommen.  Man kam schließlich zu der Überzeugung, dass die ganze Mannschaft dasselbe Geschlecht haben sollte: entweder nur Männer oder nur Frauen“, sagte sie.

    Sexuelle Beziehungen könnten oft zu Konflikten führen. Auch Schwangerschaften seien etwas, was an Bord eines Weltraumschiffes höchst unerwünscht sei – man wisse nicht, welche Auswirkungen  die kosmische Strahlung auf das Baby haben könnte.

    Eine Reise zum Mars wird voraussichtlich etwa 1,5 Jahre dauern.  In dieser Zeit werden die Astronauten hohen Strahlungen ausgesetzt.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Roskosmos erwägt Beförderung russischer Kosmonauten zur ISS mit Musks Schiffen
    USA werden bald die „großartigsten Waffen“ in der Geschichte haben – Trump
    Idee gestohlen? Forbes wirft Russland Nachbau der französischen „Mistral“ vor
    Tags:
    Sex, Mars, Weltall, NASA, Großbritannien