23:53 02 Juni 2020
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    Im Vorfeld des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution hat der Vorsitzende der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Wjatscheslaw Wolodin, die wichtigsten Grundwerte der Russen definiert.

    „Wir müssen es lernen, die bestehende Lebensordnung zu schätzen“, sagte Wolodin (53) am Mittwoch auf einer Konferenz zum Thema „Russland im 21. Jahrhundert: historische Erfahrungen und Perspektiven“ in Moskau.

    „Wir müssen verstehen, wie in dieser Lebensordnung unsere Grundwerte zur Geltung kommen: Familie, Glaube, Zusammenhalt, Heimat und natürlich auch Gerechtigkeit“, so der Unterhauschef weiter. Er verwies darauf, dass gerade ein Mangel an Gerechtigkeit „die Gesellschaft spalten und den Nährboden für revolutionäre Marginale schaffen und im Endeffekt die Grundpfeiler der Staatlichkeit zerstören kann.“

    Auf diesen Grundsätzen müsse die russische Gesetzgebung fußen, sagte Wolodin. Er warnte davor, Revolutionen zu romantisieren: „Eine Revolution ist eine gewaltsame Machtübernahme. Es ist unzulässig, Revolutionen zu romantisieren und  Menschen zu heroisieren, die legale Regierungen stürzen und ihre Völker zu sinnlosem Leiden verdammen.“

    Nach der Einschätzung des Duma-Chefs bedeutet Revolution für die meisten Russen „Verbrechen und Rückständigkeit“.

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    Tags:
    Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, Russland