01:23 17 Februar 2020
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    Das Bundesverfassungsgericht hat ein drittes Geschlecht für den Eintrag im Geburtenregister gefordert, wie deutsche Medien am Mittwoch berichten. Intersexuellen Menschen, die weder männlich noch weiblich sind, solle damit ermöglicht werden ihre geschlechtliche Identität „positiv“ eintragen zu lassen.

    Das entschieden die Karlsruher Richter in einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss.  Zur Begründung verwies das Gericht auf das im Grundgesetz geschützte Persönlichkeitsrecht, schreibt die „FAZ“. 

    Der Gesetzgeber muss nun laut Karlsruhe bis Ende 2018 eine Neuregelung schaffen, in die als drittes Geschlecht neben „männlich“ und „weiblich“ noch etwa „inter“, „divers“ oder eine andere „positive Bezeichnung des Geschlechts“ aufgenommen wird, so die Zeitung.

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    Tags:
    Geburtenregister, Intersexualität, drittes Geschlecht, Bundesverfassungsgericht, Deutschland