21:44 04 April 2020
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    Altkanzler Gerhard Schröder ist laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap vom Ex-Ehemann seiner Verlobten Soyeon Kim verklagt worden. Er soll Schröder „seelische Qualen“ vorwerfen.

    Der namentlich nicht genannte Ex-Ehemann wirft Schröder demnach vor, eine Affäre mit Soyeon Kim begonnen zu haben, während diese noch mit ihm verheiratet gewesen sei. Dies habe ihm „seelische Qualen“ bereitet. Nun fordere er 100 Millionen Won (umgerechnet 77.000 Euro) Schadensersatz. Eine entsprechende Klage wurde laut Yonhap bei einem Familiengericht in Seoul eingereicht.

    „Unsere Ehe ist schließlich zerbrochen, und der Beschuldigte sollte für seine Aktion verantwortlich gemacht werden“, zitiert die Agentur aus dem Dokument.

    Soyeon Kim und ihr Ex-Mann hatten sich im vergangenen November scheiden lassen. Die Beziehung Schröders zu der 26 Jahre jüngeren Südkoreanerin, die als Übersetzerin für ihn gearbeitet hatte, war im September bekannt geworden. Im Januar teilte das Paar dann öffentlich mit, heiraten zu wollen. Das wäre schon die fünfte Ehe des 74-jährigen Altkanzlers.

    Was Seitensprünge angeht, ist Südkorea ein konservatives Land. Außereheliche Affären waren bis ins Jahr 2015 strafbar. Dafür konnte man sogar zu einer Haftstrafe verurteilt werden.

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    Tags:
    Frau, Ehe, Gericht, Klage, Affäre, Gerhard Schröder, Deutschland, Südkorea