06:24 26 September 2018
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    Frieden geht nur mit Russland bei der Demonstration gegen Rüstungsexporte

    "Staffellauf gegen Rüstungsexporte": Aktivisten zeigen Flagge gegen Rüstungsexporte

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    Andreas Peter
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    Bei der Abschlusskundgebung des "Staffellaufs gegen Rüstungsexporte" in Berlin am 2. Juni haben Friedensaktivisten noch einmal ihre Position gegen die Waffenexportpolitik der Bundesregierung demonstriert. Der Höhepunkt war die Rede des deutschen Ex-UN-Koordinators Hans-Christof Graf von Sponeck.

    Der "Staffellauf gegen Rüstungsexporte" von Oberndorf über Kassel hat am Samstag in Berlin sein Finale erreicht. Bei der abschließenden Kundgebung hat Hans-Christof Graf von Sponeck, ehemaliger UN-Koordinator für humanitäre Fragen im Irak, u.a. des „Oil for food“-Programms, eine Rede vor mehreren hundert Teilnehmern gehalten.

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    Rede von Hans-Christof Graf von Sponeck auf der Abschlußkundgebung des "Staffellaufs gegen Rüstungsexporte" in Berlin

    Von Sponeck trat im Februar 2000 aus Protest gegen die Sanktionspolitik des UN-Sicherheitsrates zurück. Seither ist er einer der führenden Organisatoren in der Friedensbewegung sowie Schirmherr des „Staffellaufs gegen Rüstungsexporte 2018“.

    Insgesamt hatten sich für den Staffellauf von Oberndorf über Kassel nach Berlin zwischen dem 21. Mai und dem 2. Juni 2018 (ca. 1.100 Kilometer) etwa 1.000 Teilnehmer angemeldet.

    Am Ende sind jedoch mehr als 2.500 Teilnehmer mitgelaufen. Der Staffellauf startete am Firmensitz des Unternehmens "Heckler & Koch", das derzeit nach einer Klage von Friedensaktivisten in Stuttgart in einem Prozess vor Gericht steht.

    >>Mehr zum Thema: Waffen raus, Flüchtlinge rein: Deutsche Waffenexporte in Krisenregionen verdoppelt

    Die Organisatoren des "Staffellauf gegen Rüstungsexporte" verweisen darauf, dass die Bundesrepublik weltweit der drittgrößte Rüstungsexporteur von Kleinwaffen (Pistolen und Gewehre) und viertgrößter Rüstungsexporteur von Großwaffensystemen (Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge und Kampfpanzer) ist.

    „Deutsche Waffen werden an menschenrechtsverletzende und kriegsführende Staaten exportiert. Mit ihnen werden schwere Menschenrechtsverletzungen verübt, Millionen von Menschen in die Flucht getrieben oder getötet. Zivilist*innen – insbesondere Frauen und Kinder – sind die Hauptleidtragenden“, heißt es hierzu auf der Homepage der Friedensaktivisten.

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    Aktion, Waffenexporte, Regierung, Rüstung, Waffen, Heckler & Koch, Deutschland