12:59 19 Juni 2018
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    Nach Skandal-Badeanzug-FOTO: Gekündigte russische Lehrerin darf Arbeit fortsetzen

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    Die Regierung der westsibirischen Oblast Omsk hat der gekündigten Geschichtelehrerin Wiktoria Popowa vorgeschlagen, ihre Tätigkeit wieder aufzunehmen.

    Popowa (26) musste die Schule verlassen, nachdem Anfang der Woche ein Foto von ihr im Badeanzug im Netz aufgetaucht war.

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    Den Behörden zufolge führte das lokale Ausbildungsministerium ein Gespräch mit der Lehrerin, der Schulleitung und der Ministerin Tatjana Dernowa.

    „Während des Treffens wurden Möglichkeiten der Konfliktlösung besprochen und die Frage der weiteren Beschäftigung von Wiktoria als Lehrerin gelöst“, hieß es von der Regierung des Gebiets Omsk.

     

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    Demzufolge darf die Lehrerin entweder in einer anderen Schule oder in der Schule, wo sie gekündigt wurde, arbeiten.

    Zuvor hatte Popowa mitgeteilt, dass sie in der Freizeit eine Modelschule besuche, wo das Badenazug-Foto aufgenommen worden sei. Die Schule hätte ohne Popowas Wissen das Foto auf sozialen Netzwerken veröffentlicht, woraufhin es die Eltern der Schüler gesehen hätten. Sie betonte, dass das nur ein Hobby gewesen sei und sie nie als Model gearbeitet habe. Die Schulleitung erachtete das Bild im Pin-up-Stil jedoch als inakzeptabel und forderte Popowas Entlassung.

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    Fotoshooting, Fotosession, Model, Pin-up, Lehrerin, Schüler, Models, Fotos, Schule, Foto, Bildungsministerium, Westsibirien, Russische Föderation, Omsk, Sibirien, Russland
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