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    Kinder von Eltern zu trennen ist skrupellos – UN-Menschenrechtskommissar rügt USA - VIDEO

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    Der Hochkommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte hat die USA für ihre Praxis gerügt, beim illegalen Grenzübertritt an der mexikanischen Grenze festgenommene Migranten von ihren Kindern zu trennen. Die Idee, Kinder für das Verhalten ihrer Eltern zu bestrafen und diese durch die Misshandlung der Kinder abzuschrecken, sei skrupellos.

    Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra’ad Al Hussein, hat in Genf die USA scharf angegriffen. Bezugnehmend auf die jüngst forcierte Praxis, an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze festgenommene illegale Einwanderer von ihren Kindern zu trennen, sprach Al Hussein von einer „grausamen Praxis“, die „irreparable Schäden mit lebenslangen Folgen“ nach sich ziehen könnte.  Wörtlich sagte der Hochkommissar an die Adresse der US-Regierung: „Die Idee, dass ein Staat versucht, Eltern dadurch abzuschrecken, indem Kindern eine solche Misshandlung zugefügt wird, ist skrupellos.“

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    Die im Video dokumentierte Passage der Erklärung von Zeid Ra’ad Al Hussein im Wortlaut:

    „In the United States, I am deeply concerned by recently adopted policies which punish children for that parent’s actions. In the past six weeks, nearly 2,000 children have been forcibly separated from their parents. The American Association of Pediatrics [APP] has called this cruel practice 'government-sanctioned child abuse' which may cause 'irreparable harm' with 'lifelong consequences'. The thought that any state would seek to deter parents by inflicting such abuse on children is unconscionable. I call on the United States to immediately end the practice of forcible separation of these children, and I encourage the government to at last ratify the [UN] Convention on the Rights of the Child, in order to ensure that the fundamental rights of all children, whatever their administrative status, will be at the centre of all domestic laws and policies.”

    “Ich bin zutiefst besorgt über die aktuell in den Vereinigten Staaten angewandte Praxis, Kinder für Handlungen ihrer Eltern zu bestrafen. In den vergangenen sechs Wochen wurden beinahe 2.000 Kinder gewaltsam von ihren Eltern getrennt. Die Amerikanische Vereinigung für Kinderheilkunde (APP) nennt diese grausame Praxis „staatlich sanktionierte Kindesmisshandlung, die irreparable Schäden mit lebenslangen Folgen hervorrufen könne“. Die Idee, dass ein Staat versucht, Eltern dadurch abzuschrecken, indem Kindern eine solche Misshandlung zugefügt wird, ist skrupellos. Ich rufe die Vereinigten Staaten auf, unverzüglich die Praxis der gewaltsamen Trennung dieser Kinder zu beenden, und ich ermutige die Regierung, endlich die UN-Konvention für die Rechte der Kinder zu ratifizieren, um sicherzustellen, dass die fundamentalen Rechte aller Kinder, gleich welchen administrativen Status, im Zentrum aller öffentlichen Gesetze und Politik stehen.“

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    Tags:
    Verletzungen, Migranten, Kinder, Menschenrechte, UN, Mexiko, USA
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