20:25 16 Oktober 2018
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    RT-Studio in MoskauIrakische Soldaten in Mossul (Archiv)

    RT erhält Emmy-Nominierung für Berichte über Mossul

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    Der Sender RT ist für Emmy- Awards bei der Television-Academy in der Kategorie „Nachrichten“ für die Berichte über die humanitäre Katastrophe in der irakischen Stadt Mossul nominiert worden, teilt der Sender mit.

    „Unsere Journalisten haben ihr Leben riskiert, um der Welt zu zeigen, wie die sogenannte Befreiung von Mossul verlief. Ich bin stolz und begeistert. Die Emmy-Nominierung ist ein mehr als verdientes Ergebnis“, sagte die Chefredakteurin von RT und Sputnik, Margarita Simonjan.

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    RT begann als einer der ersten unter den internationalen Sendern von den Leiden der Mossul-Einwohner zu erzählen. Die Stadt wurde bei der Anti-Terror-Operation regelmäßig beschossen. Um Aufmerksamkeit auf die Situation zu erregen, startete der Sender die Kampagne #MosulSOS in sozialen Netzwerken.

    Der Kriegskorrespondent von RT Murat Gasdiew sprach mit Einwohnern und berichtete von verheerenden Zerstörungen durch Luftschläge der US-geführten Koalition. In der RT-Sendung traten Experten auf, unter anderem der Vertreter des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR im Irak, Bruno Geddo. Dank RT erfuhr die Welt die Geschichte der fünfjährigen Hawraa, die wunderbarerweise einen Luftangriff überlebt hatte.

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    Das ist bereits die sechste Emmy-Nominierung von RT. 2017 wurde der Moderator Chris Hedges in der Kategorie „Ausgezeichneter Moderator einer informationellen Talk-Show“ nominiert. Der Sender war auch 2016, 2014, 2012 und 2010 unter den Nominierten für die Berichte über die 70. Tagung der UN-Generalversammlung, den Hungerstreik der Gefangenen im US-Lager Guantanamo auf Kuba, die Protestaktionen der Bewegung „Occupy Wall Street“ in den USA und den ersten Besuch des damaligen US-Präsidenten, Barack Obama, in Russland.

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