01:07 13 November 2018
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    Afghanische Migranten - Archivfoto

    „Sie werden nie eine Bindung zu Deutschland haben“: Facebook sperrt Islamkritiker

    © AFP 2018 / Robert ATANASOVSKI / AFP
    Gesellschaft
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    Philipp Laiko
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    Nach einem emotionalen Beitrag, in dem der umstrittene wie auch in bestimmten Kreisen durchaus prominente Islamkritiker Imad Karim gegen islamische Einwanderer wettert, hat das soziale Netzwerk Facebook erneut den Account des Journalisten und Filmemachers einfrieren lassen.

    „Diese jungen Männer werden mehrheitlich niemals eine Bindung zu Deutschland, zu seinen Bäumen, zu seinen Steinen und zu seinen Flüssen haben, denn sie haben zu den eigenen Bäumen, eigenen Steinen und eigenen Flüssen nie eine Bindung gehabt“, schreibt der libanesischstämmige Regisseur unter Verweis auf ein Video, wo dutzende junge Flüchtlinge ohne Frauen und Kinder in einem Boot sitzend zu sehen sind und bei lauter Musik feiern.

    Solche Männer würden als wilde Eroberer kommen, um brandzuschatzen. Und nicht mal das sei diesen Personen bewusst: „Sie handeln instinktiv, weil sie ihr Leben lang ums Überleben kämpften. Sie handeln aggressiv, weil sie spüren, ahnen und wissen, sie treffen auf eine Gesellschaft, die verlernt hat, sich wehrhaft zu zeigen. Sie wollen Teilhabe ohne Teilnahme“, heißt es weiter.

    Sollten die Bundeskanzlerin Merkel und alle Befürworter der „humanen“ Seenotrettung, Grenzöffnung und Refugees-welcome-Kultur eines Tages wiederauferstehen, würden sie „bitter weinen wollen“.

    „Diese Völkerwanderung hilft niemandem und schadet allen“, betont der Filmemacher.

    Die Begründung von Karim: Diese bereits in ihren Heimatländern entwurzelten jungen Männer würden in Europa noch einmal entwurzelt  und ihr Elend, ihren Hass und ihren Fanatismus nicht in ihrem „Flüchtlings“-Boot zurücklassen. An europäischen Stränden angekommen, würden sie die Gründe, die sie zum Verlassen ihrer angestammten Heimatländer gebracht hätten, mit sich mitbringen.

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    „Diese Nordafrikaner, genau wie Syrer, Iraker, Afghanen …, haben in ihren Ländern – selbstverschuldet oder nicht selbstverschuldet – versagt, eine zivile Gesellschaft aufzubauen, weil sie mehrheitlich zwischen den 1400 Jahre alten toxischen Scharia-Texten leben und sterben. Nicht wenige von ihnen werden hier Dauergäste unserer Gerichte werden und für Hochkonjunktur bei Anwälten, Dolmetschern, Psychologen, und Sozialarbeitern sorgen.“

    Die Uno, EU, Amnesty und andere diverse NGOs hätten sich derweilen zu „Gesinnungszentralen“ entwickelt, meint der Autor.  Diese Organisationen würden sich scheuen, so Karim, reiche islamische Länder zu einer Flüchtlingsaufnahme aufzufordern und würden den besagten Flüchtlingen  die Eigenverantwortung im Bezug auf Geburtenkontrolle, Bereitschaft zur Bildung, Ehrlichkeit, Achtung vor dem Anderssein, vor Frauen und Menschen mit anderer sexuellen Orientierung absprechen.

    Abschließend bittet Karim bei allen Kindern und Enkelkindern um Vergebung für Deutschlands Zukunft, die der Islamkritiker mit apokalyptisch anmutenden Worten beschreibt.

    Nach diesem Beitrag soll der Islamkritiker indessen gesperrt worden sein. Die Umgebung und die Follower des Journalisten bringen das mit den im Posting enthaltenen Aussagen zusammen. Der Post, der bereits 19.000 Mal bei Facebook geteilt wurde und 1700 Kommentare einsammelte, rief eine heftige Diskussion aus.

    „Mein Gott…. Hauptsache Euch geht's gut…. man nehme ein Boot mit jungen Männern, frohe Musik und ein paar schöne Worte und ab geht die Hetze…. etwas zuuu einfach alles. Aber es kommt an und passt in unsere Gesellschaft“, schreibt der User „Robert Schmidt“ nach hunderten Kommentaren, wo die User sich mit Karim einverstanden zeigen und ihn für seinen Beitrag feiern.

    „Mich bewegt das, und zwar hin und her. Bestimmt ist etwas daran, dann wiederum finde ich das Urteil zu hart. Mir ist klar, Deutschland kann die Welt nicht retten, aber es sind auch nicht alle, die kommen, gleich“, schreibt „Rainer Beel“.

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    „Auf dem Video: Personen auf einem Schiff, die offensichtlich guter Laune sind, wie man das wahrscheinlich auf jedem Ausflugsdampfer genauso drehen könnte. Herkunft des Videos: unklar, Aufnahmezeit- und Ort: unklar, wer darauf zu sehen ist: unklar, ob die Musik überhaupt mit aufgenommen wurde: unklar. Und doch genügt das, um so einen Hass gegen Menschen zu schüren und sich in Rage zu schreiben und sich dabei sogar noch für moralisch überlegen zu halten. Was für eine verdrehte Selbstwahrnehmung“, schreibt ein anderer User.

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    Tags:
    Wilkommenskultur, Islamkritiker, Islamkritik, Islam-Debatte, Migration, Flüchtlinge, Integration, Islam, Facebook, Amnesty International, Imad Karim, Angela Merkel, Nordafrika, Syrien, Deutschland