16:36 19 Oktober 2018
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    Absperrungen in Salisbury nach der Vergiftung der Skripals (Archivbild)

    Salisbury will sich vom Skripal-Namen reinwaschen

    © AP Photo / Matt Dunham
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    Nach den Vergiftungsaffären plant die britische Stadt Salisbury laut Angaben der Zeitung „The Guardian“ einen „Markenwechsel“.

    Nach der Vergiftung des Ex-GRU-Obersts Sergej Skripal und seiner Tochter Julia in März ist der Name der Stadt in aller Munde – aber nur in diesem einen Kontext. Nun soll Salisbury zur Auffrischung des Bildes der Stadt eine Spezialisten-Gruppe engagiert haben.

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    Die Besucherzahlen seien im Vergleich zu 2007 um 14 Prozent gesunken, so „The Guardian“ – einen Gästerückgang meldeten unter anderem die städtische Kathedrale, das Salisbury Museum sowie das Playhouse Theater.

    „Salisbury ist weltbekannt, aber nicht aus den Gründen, die wir uns wünschen würden. Ich glaube, wir müssen fast einen Markenwechsel durchführen. Und genau das werden wir tun“, erklärte Pauline Church, Mitglied des Ausschusses des Rates der Grafschaft Wiltshire für die wirtschaftliche Entwicklung und Wiederherstellung von Salisbury.

    Die Spezialisten sollen eine „Definition“ der Stadt versuchen und vorschlagen, wie ihre Wahrnehmung verändert werden könnte.

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    „Wir haben hier die schönste Stadt, aber es gibt so viel, was wir tun können“, so Church gegenüber dem Blatt.

    Zuvor hatte der Wiltshire Rat verkündet, dass alle infolge der Vergiftung der Skripals abgesperrten Orte in Salisbury gesäubert worden seien und von ihnen keine Gefahr mehr ausgehen würde.

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    Tags:
    Rebranding, Markenwechsel, Bild, Marketing, Tourismus, The Guardian, Julia Skripal, Sergej Skripal, Wiltshire, Salisbury, Großbritannien