09:34 14 Dezember 2018
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    Teo Yoo (in d. M.) in dem Film Leto

    Von Donbass, Rockstars und Dissidenten – 14. Russische Filmwoche in Berlin

    © Foto: imdb/Hype Film/KinoVista
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    Valentin Raskatov
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    Liebe, Mystik, Thriller, aber auch Regimekritik, Rock und internationale Konflikte – die 14. Russische Filmwoche, die von Montag bis Sonntag in Berlin stattfindet, ist sehr bunt aufgestellt. Mit Untertiteln versehen, wird hier das neuste russische Kino dem deutschsprachigen Publikum zugänglich.

    Wer vom Film „Wächter der Nacht“ aus dem Jahr 2004 begeistert war, darf sich auch von der Russischen Filmwoche etwas erhoffen, denn dort wird mit „Der Entwurf“ eine weitere Verfilmung eines Buches des Schriftstellers Sergej Lukjanenko gezeigt. In dem Film geht es um einen Computerspielentwickler, der, plötzlich von seinem menschlichen Umfeld abgeschnitten, eine geheime Mission durchführen soll.

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    Der Film „Die Begleiterin“  handelt von einer Geisterseherin, die einen rätselhaften Mordfall aufklärt und „Zu zweit“ behandelt das Thema Kinderwunsch, den sich eine Frau durch einen heilenden See zu erfüllen hofft.

    „Donbass. Grenzgebiet“ richtet den Blick auf den Konflikt in der Ukraine und zeigt, was alle Lager vereint: die Hoffnung, dass der Krieg bald aufhören möge. Auf Zeitreise begibt sich der Film „Geschichte einer Versetzung“, der an die Biografie des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi anlehnt und von einer Versetzung, einem Unfall und einem Militärtribunal erzählt.

    In „Leto“ werden die frühen Jahre des russischen Liedermachers Viktor Zoi geschildert, der in der Sowjetunion großen Erfolg mit seiner Rockband „Kino“ gehabt hatte und Teil der Underground-Rockszene war. Und „Dowlatow“ zeigt einen sowjetischen Journalisten, der sich mit Humor und Wortwitz – allerdings aus der Emigration – zu einem der größten Schriftsteller Russlands aufschwang.

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    Insgesamt werden zwölf Filme in der Russischen Filmwoche präsentiert. Der Eröffnungsfilm der Filmwoche heißt „Spitak“ und berichtet über das Erdbeben in Armenien, das 1988 etwa 25.000 Menschenleben forderte.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Facebook-Seite der Russischen Filmwoche.

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    Tags:
    Filme, Krise, Leo Tolstoi, Donbass, Deutschland, Russland, Ukraine