02:34 26 April 2019
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    Polizeiabsperrung und ein Rettungswagen vor dem Lokal Figlmüller, wo am 21. Dezember 2018 Schüsse gefallen sind

    Wiener Innenstadt: Schüsse in bekanntem Lokal

    © REUTERS / LEONHARD FOEGER
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    Die Polizei ist gerade in der Wiener Innenstadt im Einsatz, da Schüsse im Lokal „Figlmüller” gemeldet wurden. Dies berichtet das Nachrichtenportal focus.de.

    Laut einem TV-Sender hatte die Polizei den mutmaßlichen Angreifer festgenommen. Diese Meldung wurde später von der Polizei dementiert.

    ​Die „Presse” sprach mit einem Augenzeugen vor Ort, der laut eigenen Angaben ein Journalist aus Litauen ist. Angeblich habe er fünf bis zehn Schüsse vernommen und dann Leute „wie verrückt” entgegenrennen sehen.

    Den Täter, sagt der Journalist, habe er nicht gesehen. Aber bei den Opfern sei ein ähnlich gekleideter Mann – „wie ein Bruder oder Verwandter“ – gestanden und habe mit ihnen freundschaftlich geredet. Vermutlich in einer slawischen Sprache, möglicherweise serbokroatisch oder bosnisch, glaubt er, überträgt das Blatt.

    ​Im Lokal essen noch Gäste; die Polizei fahndet indes nach dem Schützen. Laut Augenzeugen wurden Blutkonserven zum Tatort gebracht. Polizisten kamen mit einem Priester zwecks letzter Ölung pic.twitter.com/hSRwJLk7ym

    ​​Die Gegend wurde abgesperrt, die Polizei führt eine Großfahndung durch.

    ​Wie „Die Presse” unter Berufung auf die Polizei schreibt, soll es zu zwei Schwerverletzten gekommen sein.

    Wie eine Quelle gegenüber Sputnik mitteilte, kam einer der Verletzten ums Leben.

    Laut einem Polizeisprecher dürften sich Täter und Opfer gekannt haben, es handle sich um „ausländische Personen”, so „Die Presse”.

    Nach Angaben serbischer Medien soll es sich bei dem verstorbenen Opfer um ein Mitglied der Mafia-Organisation „Kavacki Klan“ aus Montenegro handeln. Der Mann wurde demnach im vergangenen Jahr in Belgrad wegen Dokumentenfälschung zu einer Haftstrafe von acht Monaten verurteilt.

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    Tags:
    Schüsse, Wien, Österreich