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    Das so genannte Vereinigungskonzil in Kiew ist nach Einschätzung von Patriarch Kyrill von Moskau und ganz Russland „gescheitert“. Statt die orthodoxen Christen der Ukraine zu vereinigen, habe das Konzil lediglich die Spalter legalisiert.

    „Bei dem Vereinigungskonzil hat es keine Vereinigung gegeben“, sagte Kyrill, Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche, am Mittwoch in Moskau. Patriarch Bartholomäus von Konstantinopel habe die Schismatiker legalisiert.

    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko beim „Vereinigungskonzil“ der Ukrainischen Orthodoxenkirche in Kiew
    © REUTERS / Ukrainian Presidential Press Service/ Mikhail Palinchak/ Handout

    Diese Legalisierung sei „illegal und antikanonisch“, denn die Ukraine „gehört nicht in die Jurisdiktion“ des in Istanbul sitzenden Patriarchen Bartholomäus.

    Bei dem Konzil, das am 15. Dezember vom ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko einberufen worden war, wurde die Gründung einer neuen „autokephalen Kirche“ der Ukraine ausgerufen. Die Russisch-orthodoxe Kirche, die sich aus dem Konzil herausgehalten hat, erkennt den Beschluss nicht an.

    VIDEO: Ukrainischer Metropolit lehnt Kirchenspaltung ab – Residenz gestürmt >>

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    Tags:
    Russisch-orthodoxe Kirche, Patriarch Kirill, Ukraine, Russland