05:09 29 Oktober 2020
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    Die Zahl der armutsgefährdeten älteren Menschen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren von 1,9 Millionen auf 2,8 Millionen gestiegen. Das schreibt die „Passauer Neue Presse“ mit Verweis auf das Europäische Statistikamt Eurostat.

    Wie die Berechnungen nahelegen, waren im vergangenen Jahr 17 Prozent der Männer und Frauen im Alter von 65 Jahren und darüber von Armut bedroht. 2006 lag die Quote hingegen noch bei 12,5 Prozent.

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    Die Sozialexpertin der Linke-Bundestagsfraktion, Sabine Zimmermann, äußerte im Gespräch mit der PNP ihre Besorgnis: „Altersarmut breitet sich zunehmend aus. Die gesetzliche Rente muss dringend gestärkt und armutsfest gemacht werden“.

    Anschließend forderte sie eine Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro pro Stunde und die Abschaffung der systematischen Niedriglohnbeschäftigung. Aktuell liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 8,84 Euro die Stunde und soll am 1. Januar auf 9,19 Euro die Stunde steigen.

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    Tags:
    Anstieg, Altersarmut, Eurostat, Sabine Zimmermann, Deutschland